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Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes
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und sie ertheilten eine Antwort, die war wohlgefälslig in den Augen des Kaisers.

Darum formirte die jüdische Versammlung ausfich, zum unerhörten Wunder unsrer Zeit, den großsen Sanhedrin. Denn der große Sanhedrinist nicht ein großer Jude zu Paris, wie der RieseGoliath, so aber ein Philister war, sondern Sanhedrin, das wird verdollmetscht eine Bersammlung, und wurde vor alten, alten Beiten also genannt,der hohe Rath zu Jerusalem, so bestand aus 71 Raths-herren, die wurden für die verständigsten und weisesften Männer gehalten, ein ganzes Bolf, und wie diese das Gesez erklärten, so war es recht, und mußtegelten in ganz Ifrael.

Einen solchen Nath fezten die Abgeordneten derJudenschaft wieder ein und sagten, es sey seit 1500Jahren kein großer Sanhedrin gewesen, als dieser unster dem Schuß des erhabenen Kaisers Napoleon.

Dieß ist der Inhalt der Gesetze, die der großeSanhedrin aussprach zu Paris im Jahr 5567 nachErschaffung der Welt im Monat Adar desselbigenJahres am 22sten Tag des Monats.

1) Die jüdische Ebe soll bestehen aus EinemManne und Einer Frau. Kein Ifraelite darf zugleicher Zeit mehr haben, als Eine Frau.

2) Kein Rabbiner darf die Scheidung einer Eheaussprechen, es sey dann, die weltliche Obrigkeit hasbe zuvor gesprochen, die Ehe sey nach dem bürgerslichen Gesetz aufgelöst.

3) Kein Rabbiner darf die Bestätigung einer Eheaussprechen, es sey dann, daß die Verlobten von derweltlichen Obrigkeit einen Trauschein haben.