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sehen wird, obgleich ein Schiff mit siebenzig Fåffernvou Pulver in der Stadt war. Man aß zu Mittag,und ließ sichs schmecken, wie alle Tage, obgleich dasSchiff noch immer da war. Aber als Nachmittagsder Zeiger auf dem großen Thurn auf halb fünf stand.
fleißige Leute faßen daheim.und arbeiteten, fromsme Mütter wiegten ihre Kleinen, Kaufleute giengenihren Geschäften nach, Kinder waren beysammen inder Abend Schule, müßige Leute hatten lange Wei-le und saßen im Wirthshaus beym Kartenspiel undWeinkrug, ein Bekümmerter sorgte für den andernMorgen, was er essen, was er trinken, womit er sichkleiden werde, und ein Dieb steckte vielleicht geradeeinen falschen Schlüssel in eine fremde Thure,
und plößlich geschah ein Knalt. Das Schiff mit sei-nen 70 Fässern Pulver bekam Feuer, sprang in dieLuft, und in einem Augenblick,( ihr könnts nicht sogeschwind lesen, als es geschab) in einem Augenblickwaren ganze lange Gassen voll Häuser mit allem wasdarinn wohnte und lebte, zerschmettert und in einenSteinhaufen zusammengestürzt oder entsezlich beschädigt. Viele hundert Menschen wurden lebendig undtodt unter diesen Trümmern begraben oder schwerverwundet. Dren Schulhäuser giengen mit allenKindern die darinn waren, zu Grande, Menschenund Thiere, welche in der Nähe des Unglücks aufder Straße waren, wurden von der Gewalt des Pul.vers in die Luft geschleudert und famen in einemfläglichen Zustand wieder auf die Erde. Zum Un-glück brach auch noch eine Feuersbrunst aus, die baldan allen Orten wüthete, und konnte fast nimmer geslöscht werden, weil vicle Vorrathshäuser voll Oet