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Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes
Entstehung
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von der erhellten Mondkugel, der immer größer wirdbis zum Ersten Viertel.

Das Erste Viertel ist, wenn der Mond sosteht, daß gerade die Hälfte von der erleuchteten Halb-kugel, oder der vierte Theil von dem Mond gegenuns im Licht ist, und die Hälfte von der verfinstertenHalbkugel im Schatten. Da kann man recht sehen,wie Gott das Licht von der Finsterniß scheidet, undwie auf den Weltkörpern der Tag neben der Nachtwohnt, und wie die Nacht von dem Tag bis zumVollmond allmählig besiegt wird.

Der Vollmond ist, wenn der Mond auf seinem Kreislauf um die Erde, hinter der Erde steht,also daß die Erde zwischen ihm und der Sonne schwebt,aber etwas tiefer oder höher. Alsdann können wirseine ganze erleuchtete Hälfte sehen, wie sie von derSonne erleuchtet wird, und aus unserer Nacht hinsaufschauen in seinen Tag. Vom Bollmond an, wennder Mond sich wieder auf der andern Seite berums.biegt um die Erde, kommt wieder etwas von seinerfinstern Hälfte zum Vorschein, und immer mehr biszum lezten Viertel.

Das lezte Viertel ist, wenn wieder die eineHälfte der Halbfugel, die gegen uns steht, erleuch-tet, und die andere verfinstert ist, und jezt kann mansehen, wie die Nacht den Tag besiegt, bis sie ihn imNeumond wieder verschlungen hat. Dieß ist derMondwechsel.

Sechstens aber, und wenn der Mond und dieErde einmal in schnurgrader Linie vor der Sonne stesben, so geschehen noch ganz andere Sachen, die mannicht alle Tage sehen kann, nemlich die Finsternisse,