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liebte wie das andere, und weil er glaubte, Gottwerde den jüngern, wenn sie seißig und gut gesittet seyen, nach seinem Tode helfen, wie er den åltern bei seinen Lebzeiten geholfen habe. Weil siethm aber keine Ruhe ließen, und die ältern Bruder es auch zufrieden waren, so machte er folgendeVerordnung:
Der älteste Sohn soll von dem ganzen Vermogen 100 f. zum Voraus haben und von dem übrigenden achten Theil.
Der zweite soll alsdann 200 fl. wegnehmen, undvon dem Uebrigen wieder den achten Theil.
Der dritte soll 300 fl. vor dem nachfolgenden voraus-empfangen und auch wieder den achten Theil vom Rest.
Und so soll jeder folgende 100 f. mehr als der ersteund dann von dem übrigen den Achtel erhalten, undder Lette bekommt, was übrig bleibt, wie überall.
Damit waren die Kinder zufrieden. Nach demTode des Vaters wurde sein letzter Wille vollzogen,und es ist nun auszurechnen, wie viel ein ieder beskommen habe.
Nühliche Lehren.
I.
Die Menschen nehmen oft ein kleines ungemachbiel schwerer auf, und tragen es ungeduldiger, als eingrosses Unglück, und der ist noch nicht am schlimmssten daran, der viel zu flagen hat, und alle Tage etwas anders. Erfahrung und Uebung im Unglück lehrt schweigen. Aber wenn ihr einen Menschenwißt, der nicht klagt, und doch nicht fröhlich seyn