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zer Stück dazu. Nur seyd stille zur Sache, undgehr zu meinem Nachbarn, dem Bärenwirth, undmacht es ihm eben so." Das sagte er, weil er mitseinem Nachbarn, dem Bärenwirth, aus Brodneidim Unfrieden lebte, und einer dem andern jeglichenTort und Schimpf gerne anthat und erwiederte. Abekder schlaue Gast griff lächelnd mit der einen Handnach dem angebotenen Geld, mit der andern vorsichtig nach der Thüre, wünschte dem Wirth einen gutenAbend, und sagte:„ Bey Eurem Nachbarn, demHerrn Bärenwirth, bin ich schon gewesen, und ebender hat mich zu Euch geschickt und kein anderer."
So waren im Grunde beyde hintergangen, undder dritte hatte den Nuzen, davon. Aber der listigeKunde hatte sich noch obendrein einen schönen Dankvon beyden verdient, wenn sie eine gute Lehre darausgezogen, und sich miteinander ausgesöhnt hatten.Denn Frieden ernährt, aber Unfrieden verzehrt.
Ausäösung des ersten Rechnungs- Exempels,und ein Zweites.
Wie groß mag denn nun wohl die Baarschaft desbetrogenen Mannes anfänglich gewesen seyn, den wirvorbim dreymal über die Brücke geben ließen? Jedes-mal verdoppelte sich sein Geld, jedesmal mußte er aufdem Heimweg dem bösen Feind ein 24 Kreuzer Stückzum Opfer bringen. Antwort: 21 Kreuzer warseine Baarschaft, mit welcher er anfieng. Denn alssie sich das erstemal verdoppelte, hatte er 42 kr. und24 fr. davon, bleiben 18 fr. Das zweytemal 36 kr.und 24 fr. davon, bleiben 12 kr. Das drittemal