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auf ihre Speise zu seiner Zeit. Manche davon finduns unentbehrlich und wir wissens wohl, manche schaffen uns grossen Nugen, und wir wissens nicht; und esmuß doch wahr bleiben, woran wir uns selber so ofterinnern, daß sich eine milde Hand aufthut, und fätstiget alles, was da lebet mit Wohlgefallen. Zumandern, so hat doch der Mensch auch schon vonmanchem Krautlein Nußen gezogen, das er nicht selber gesået und gepflanzet, nicht im Frühlingsfrost ge-deckt, und in der Sommerbize begossen hat. Und eisne einzige unscheinbare und verachtete Pflanze, derenKraft dir oder deinen Kindern, oder auch nur deinemVich eine Wunde heilt, einen Schmerz vertreibtoder gar das Leben rettet, bezablt die Mühe und denSchaden reichlich, den tausend andere verursachen.Aber wer stellt den Menschen zufrieden? Wenn die Na-tur nicht so wäre, wie sie ist, wenn wir Baldrianund Wohlgemuth, Ebrenpreis und Augent-trost, und alle Pflanzen in Feld und Wald, die unsin gesunden und kranken Tagen zu mancherley Zweckennüßlich und nöthig sind, selber ansåen, warten undpflegen müßten, wie würden wir alsdann erst klagenüber des viel bedürftigen Lebens Mühe und Sorgen!
Von den Schlangen.
Noch immer glauben Leute, daß die giftigenSchlangen mit der Zunge stechen. Allein es ist schonlange ausser Zweifel gesetzt, daß sie an der obern Kinnslade zwey Giftzähne habe, die sie in eine Scheide zusrückziehen und wieder hervorstossen können. Diese