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Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes
Entstehung
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Allgemeine Betrachtung über das

Weltgebäude.

Dem geneigten Leser, wenn er zwischen seinen beskannten Bergen und Bäumen daheim sizt bey den Seisnigen, oder bey einem Schöpplein im Adler, so ist'sihm wohl, und er denkt just nicht weiter. Wenn aberfrüh die Sonne in ihrer stillen Herrlichkeit aufgeht,so weiß er nicht, wo sie herkommt, und wenn sie Abendsuntergeht, weiß er nicht, wo sie hinzieht, und wo siedie Nacht hindurch ihr Licht verbirgt, und auf wel-chem geheimen Fußpfad sie die Berge ihres Aufgangswieder findet. Oder wenn der Mond einmal bleichund mager, ein andermal rund und voll durch die Nachtspaziert, er weiß wieder nicht, wo das herrührt, und

en er in den Himmel voll Sterne hinausschaut,

einer blinkt schöner und freudiger als der andere, someint er, sie seien alle wegen seiner da, und weißdoch nicht recht, was sie wollen. Guter Freund, dasist nicht löblich, daß man so etwas alle Tage sieht,und fragt nie, was es bedeutet. Der Himmel ist eintgroßes Buch über die göttliche Allmacht und Güte,und stehen viel bewährte Mittel darin gegen den Aber-glauben und gegen die Sünde, und die Sterne sinddie goldenen Buchstaben in dem Buch. Aber es istarabisch, man kann es nicht verstehen, wenn man feisnen Dolmetscher hat. Wer aber einmal in diesemHebels Schaykäsẞtlein.

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