Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
VII
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Einleitung. VII

eben P. le Comto Vorgänger, .und Orlandi schrieb ihm nach. Das Buchdes letzteren erhielt jedoch im Verlaufe der Zeit mehrere Verbesserun-gen und Zusätze von Monogrammen, aber ohne dass dieselben hei denneueren Ausgaben nach den Originalen gezeichnet wurden. Eine solchehat den Titel: V abecedario pittorico dall' aulore rislampallo, correttoet ace.resciuto di moili prnfessori e di allro notizzie speltanti alla pittura.A. Mr. Pierre Crozat, etc. In Bologna MDCCXIX. Per Conslanlino Pisarri —,4.In weiterer vermehrter und verbesserter Ausgabe, aber ohne Angabedes Verfassers, erschien dieses Werk 1731 In Florenz, in welchem jetztdie Zeichen und Buchstaben gegen 320 sich belaufen. Niccolo Parrinogab 1733 in Neapel das Abecedario mit neuen Zusätzen heraus, diebeste Ausgabe ist aber die Ve'netiauische von 1753, besonders mit denSupplementen von F. Fuga: Supphtnenlp alla serie de' elogi e ritrattidegli uomini illustri in pittura elc. 2 Tomi. Firenze 1776, 4. Die eng-lische Uebersctzung des Abecedario mit in den Text eingedruckten Mo-nogrammen steht weit nach, da sie nach der Ausgabe von 1719 veranstaltetwürde. Sic erschien unter dem Titel: Iteperlorium Sculpiile-Tgpticum :or ii complele Colleclion and Explanation of ihe several Marks and Cy-phers, Inj which the prinls of Ihe best engravers are dislinguished etc.Translated from Ihe Abecedario pittorico of P. A. Orlandi. London 1730, tl.Indem es sich hier nur um eine Ucbersetzung handelt, so gilt dasselbe,was oben über Orlandi's Werk gesagt ist, da auch die Zeichen nichtgenauer gegeben sind.

Thoils richtiger sind sie in einem deutschen weniger beachteten Buche:

Anleitung wie man die Bildnisse berühmter Männer mit Nutzen sam-meln, und denen dagegen gemachten Einwendungen begegnen soll, kürzlichentworfen von M. Sigmund Jacob Apin. Nürnberg 1728, (I. Der Ver-fasser sagt, er habe die Zeichen berühmter Künstler nach äussersterMöglichkeit gesammelt, und es dürften in seinem Werke wo nicht alle,doch die meisten und vornehmsten anzutreffen seyn. Er gibt aber nurellf Kupfertafeln mit 16!) Monogrammen und Initialen. Die neue Aus-gabe von 1778 beutete ein Ungenannter ohne Angabe der Quelle sammtder Vorrede in Chrlst's Monogrammenwerke ans. Er Hess die Tafelnnachstechon, und fügte auf einem zwölften Blatte nur IG bereits be-kannte Monogrammen bei. Dieses Plagiat hat den Titel: Kurze Erklä-rung der Zeichen aller berühmter Künstler, welcher sie sich bei Verfertigungder Bildnisse berühmter Männer bedient haben. Wien 17OB, 8.

In den genannten Werken sind die Monogrammen und Initialen nurBeigabe, endlich aber trat Johann Friedrich Christ in Leipzig mit einemselbstständigen Buche über Zeichenkunde unter folgendem Titel hervor:

Anzeige und Auslegung der Monogrammalum, einzeln und verzogenenAnfangsbuchslaben der Namen, auch andere Züge und Zeichen, unter welchenberühmte Maler, Kupfersiecher und andere dergleichen Künstler, auf ihrenWerken sich verborgen haben. Alles aus gutem Grunde, und aus den er-ster "Verkon selbst, jetzt von neuem genommen. Leipzig 174-7, 8. Die