Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
1099
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PK. No. 3142. 1099

Fr. Koch fect aqua forU. Das QtiliWflil befindet sich in der k. Pina-kothek zu München. II. 7 Z. 5 L. Br. 10 Z. Eines der Hauptwerkedes Künstlers, von welchem noch brillantere Abdrücke zu erwartensind. Jene aus der Zeit des Künstlers haben nicht die gewohnte Frischeder Farbe.

32) Kin alter Mann, welcher die Harfe spielt, und zwei Kindergegenüber. Kr sitzt links mit dem Hute auf dem Kopfe, und rechtssteht ein Mädchen mit dem Kessel zur Seite des Knaben. Der Grundist schwarz überarbeitet, die Figuren losen sich aber durch die leinberechnete Farbe der Gewänder und die schlagenden Lichtmassen der-selben kräftig ab. Links unten: ,/. Miel pt , rechts: Fr. Koch fecj aq:fort: H. 8 Z. 10 L. Hr. 7 Z.

I. In der angegebeneu Grösse. Von sehr kräftigem Tone, dasKleid des Mädchons sammtartig, so wie die tiefen Schatten amHocke des Knaben.

II. In der Höbe 8 Z. 8 L. Bisher nur in einigen Exemplarenvorbanden.

33) Die Vignette auf dem Titel des Heidelberger ('ommorce-Buchos.Zwei nackte Kinder unter einem Weinstocke. Jenes links neben derFlasche spielt sitzend die Lyra, und das zur Rechten liegt mit denAnnen auf einem Buche. Schön radirt mit Tuschton. Ohne Namen.Höhe der Blatte zum Titel 7 Z. 3 L. Br. 5 Z.

Landschaften.

34) Die Landschaft mit Sturm. Rechts ist eine Gruppe von hohenbewegten Bäumen, und hinter diesen bemerkt man ein Haus. In derMitte- sitzt ein Weib auf dem mit Körben bepackten Pferde , und derTreiber erhebt den Stock, um das Thier In Lauf zu bringen. Linksvorn erbebt sich am Rande ein hoher Baum, und weiter hin sindandere Bäume, welche die Durchsicht des Mittelgrundes gewähren. AmHimmel sind Wolken elnradirt, welche aber licht gehalten sind. Hechtsoben ist das grösste der obigen Zeichen ohne /'. Kräftig radirtes Haupt-blatt dieser Art. II. 7 Z. 7 L. I!r. (i Z. I L.

35) Felsigo Landschaft mit Wasserfall. Hechts breitet sich einegrosse Fclsenpartie aus , und auf derselben roichen zwei Bäume mitden Aestcn in den oberen Plattenrand. An diesen Felsen her kommtdas Wasser, und stürzt vorn zwischen Steinen ab. Links im Mittel-gründe stehen Häuser, und weiter hin schliessen Berge ab. Linkseben lia Rande stellt: ./. v. Huysum inv., und dann»das Zeichen mit fe.]|. 5 Z. I L. Br. 4 Z. 2 L.

38) Hügelige Landschaft mit Wasserpartie rechts vorn, und zweigrossen ästigen Bäumen, wclcho sich aus dem Hohlwege bis an denRand erheben. Links auf dem Hügel ruhen ein Mann und ein Weibbei ihren Bündeln auf dem Boden. Oben rechts das Zeichen ohne f.H. 4 Z. 10 L. Br. 4 Z. 1 L.

37) Landschaft mit Bäumen und Gesträuchen rechts auf demFelsen, dessen Abdachung in voller Beleuchtung sich zeigt. Links vornreiten zwei Männer in das Wasser, und am Ufer bemerkt man einHaus von Bäumen umgeben. Hechts oben in der Ecke ist das Zeichenmit f. H. 4 Z. 1 L. Br. 4 Z. 8 L.

38) Unvollendete Landschaft. Links erhebt sich neben einem Stockoein Baum, dessen Ilauptstamm oben abgebrochen ist, während vonseinem Boden aus ein dunerer Baum bis an den oberen Rand die.schwach belaubten Aeste ausbreitet. Im Mittelgründe ist ein Haus an-gelegt von welchem nur die Thflre und ein Theil der Dachöffnungschattirt ist. Rechts ist eine fein anradirtc Wasserpartie mit einem im