Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
1098
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1098 FK. Nr. 3142.

21) Ein Gelehrter mit Hart, und orientalischem Kopfputz, in starkerBüste nach links. Er stützt den linken Arm auf einen CJlobus, undhält in der rechten Hand ein Brennglas. Auf dem Tische vor ihmsteht ein Tintenfass mit der Feder, und nach rechts bemerkt man eingeschlossenes und ein offenes Buch. Im stark überarbeiteten (irundofüllt das Licht von links ein. Links unten: Ferd. Hol pinx. OhnoNamen des Radirers. II. G Z. 6 L. Br. 5 Z.

22) Ein vor seinem Tische sitzender Mönch mit Hart, und Kapuzoüber dorn Kopfe im starken Urustbilde nach rechts. Er erfasst mit derrechton Hand das vor ihm gestützte offene ISuch , und hält in derlinken Hand ein Vcrgrösserungsglas. In dem fast schwarzen Grundekommt das Licht von rechts. Links unten: Ferd. Hol pinx. OhneNamen des Radirers. II. 6 Z. 6 L. lir. 5 Z.

23) Büste eines bärtigen Mannes im schwarzen Ueberwurfe miteinen spitz zugehenden Hute auf dem Kopfe nach links abwärtsblickend. Sein gefalteter Hcmdkragcn ist ausgeschlagen, und der Grundfast gleich überstrichelt. Links unten: Uaprei le Tableuu original deAv: (Made. Ohne Namen des Kadircrs. II. 5 Z. Hr. 4 Z. l 1 /, L.

25) Iiüste eines alten Mannes mit langem Barte und einer Pelz-mütze , welche mit zwei Streifen Weisszeug umwickelt ist, so dassdie Zipfel an den Schultern herabhängen. Oben links in dem über*strichelten Grunde ist das Monogramm ohne (,. und unten steht: 1)' apriile Tableau original de Itembrand. II. 4 Z. 7 L. Br. 3 Z. 11 L.

26) Der Bettler im langen Uocke, wie er mit dem linken Annoden Gut umschlingt, und gegen den Beschauer blickend etwas nachrechts sich neigt. Halbe Figur auf dunklem Grunde mit Schahton.Nach Dietrich, links unten im Rande schwach ausgedrückt: F. li. f.,die beiden letzten Buchstaben kaum sichtbar. H. 3 Z. 11 L. Br. 3 Z. 4L.

27) Büste eines Mannes mit kurzen Ilaaren, weit vorstehendenOhren und spärlichem Kinnbart im schwarzen Rocke mit weissem Vor-iprung. Der von vorn genommene Kopf ist etwas abwärts geneigt,Auf leicht überarbeitetem, nur gegen die Schultern schattirtoni Grunde.Nach Dietrich , aber ohne Namen des Malers und Radirors. II. 4 Z.6 L. Br. 3 Z. 10 L.

28) Der Kopi' eines alten Mannes mit starkem Kinnhart und einergewundenen Mütze nach rechts. Es sind die Schultern und ein Theilder Brust einradirt, und rechts und links von den enteren geht einstarker Schatten aus. Der übrige Raum ist weiss. Kräftig radiit, abernicht von gewöhnlicher Vollendung. Ohne Künstlernamen. Höhe derPlatte 3 Z. 5 L. Br. 3 Z. 4 L.

F i g tt r 1 i c h o C o m p o s i t i o n o n.

29) Die Madonna mit dem Kinde sitzend im Kniestück nach links.Sic ist mit einem Schleier bedeckt, und hüll, das Kind auf dem Tuchein den Armen. Auf stark überarbeitetem Grunde, und im graublaiilichonTone. Links unten: l.urai (liardano pinx.i , rechts: Fr. Koch fed aquaforti. II. 8 '/,. 4 L. Br. 4 Z. 5 L.

30) Die Flucht der hl. Familie nach Acgypten in einer felsigenLandschaft zur Nachtszeit. Maria sitzt mit dem schlafenden Kinde inden Armen auf dem Esel, und ein schwebender Engel beleuchtet dieGruppe mit der Fackel. Joseph führt den Esel eilig nach rechts hin.Sehr kräftig radirt. mit Schabten. Nach Dietrich, aber ohno Künstler-namen. H. 4 Z. 5 L. Br. 3 Z. 5 L.

31) Vier Landsknechte, welche Würfel spielen, auf eng überar-beitetem Grunde, und in allen Theilcn auf das fleissigstc mit derSchnoidnadcl vollendet. Links unten: Govert Flinck p\nx\ , rechts: