ER —F. Nr. 3136-3138. 1093
Compositioncn der Gcmillde sind frei den Kupferstichen und Holz-schnitten des Albrecht Dürer nachgeahmt. Man halt diesen MeisterMichael für einen Schüler des Albrecht Dürer. Die bessten Nach-richten über ihn und sein Werk gibt Dr. Hirsch in der Geschichteder Oberpfarrkirche zu St. Marien. Danzig 1843.
3135. Johann Ellas Ridinger, Thiermalcr und Kupferstecher, be-jTfrl) £7% hauptet No. 1740 eine Stelle, und es ist
(fjrx \l\ fjt^SL/ au au ^ ^' e treffliche Monographie des^C.\^ // c>Ls^o / JfeT ^*=^ Pastors G. A. W. Thicnemann hingewiesen.(jQ f)a) Ol &? ^ acl> ^ Cm Drucke ^ 0S Artikels über diesenSCaSa/t^^iiS&^/.vy^- Künstler erschienen Nachträge, Zusätzeund lierichtigungen zu Thionemann's Werk in Dr. Naumann's Archivfür die zeichnenden Künste V. S. 140 ff. Sie sind vom Verfasser desWerkes, und wir machen daher nachträglich darauf aufmerksam, umdie Literatur zu ergänzen.
3136. Unbekannter Formschneider, welcher um die Mitte desp 16. Jahrhunderts in Troycs gelebt haben dürfte. Der Buchstabe
• F steht auf einem kleinen Blatte mit dem Wappen eines Papstes,welches wahrscheinlich zu einem in Troycs gedruckten Buche benutztwurde. Man hat in neuerer Zeit eine grosse Anzahl von alten Stöckenaufgefunden, und darunter auch jenen mit dem Wappen. Sic sind infolgendem Werke abgedruckt: Illustration» de l" ancienne imprimerieTroyenne en 210 gravure sur bois du XV — XVUV siede, publikes parV. L. Troyes, Varlot ifiüO, 4.
3137. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte
fdes 15. Jahrhunderts in den Niederlanden thätig war, und wahr-• sebeinlich der Zunft der Goldschmiede angehört. Passavant, Pcintre-graveur II. S. 290, kennt ein Blatt von ihm, welches die halbe Figurder Maria mit dem Leichname des göttlichen Sohnes vorstellt. Siehält ihn vor sich, und neigt den Kopf gegen links. Der rechte Armdes Erlösers hängt herab, und der linke liegt neben der Seitenwunde.In den oberen Ecken sind Schilde mit den Leidenswerkzeugen, undin dem links unten angebrachten Schildclien steht der gothische Buch-stabe f. Gegenüber ist ein leeres Schildchen. Der Stich dieses Blattesist roh, die Zeichnung aber einem guten Originale entnommen. Pas-savant vermuthet ein solches von Roger van der Woydc sen. Höhe4 Z. 2 L. Breite 2 Z. 9 L. Der genannte Schriftsteller kennt nurein einziges Exemplar. Ehedem im Cabinct Brisard, befindet es sichjetzt In der Sammlung dos Herzogs von Aromberg in Brüssel.
3138. Dieses anbekannte Zeichen haben wir schon No. 1850 ge-p 1 geben, wir müssen aber hier noch einmal darauf zurück-
_^ Jk __ y kommen, um einen Irrthum zu berichtigen. Der in dem
Tf 1^4-J meisterhaften Gemälde mit demselben vorgestellte alte^/ Herr trägt den Ring mit der Marke am Zeigefinger derlinken Hand, nicht am Daumen. Von grösserem Belange ist indessendie fehlerhafte Lesart in der Aufschrift des angebrachten Zettels. DieseSchrift war in der Photographie nicht gut angefallen , und wir lasendaher irrig: An Herrn Gabriel Albrechl die hier Rechnung flo. ifl be-
»„^[j ____, Statt der Worte: die bier, ist zu lesen: eine etc. Vor diesem
Worte ist ein willkürlicher Schnörkel, welcher zur Lesart die ver-leitete. Hinsichtlich des Gemäldes haben wir nichts beizufügen. Esbleibt ein Meisterwerk, wenn auch Bierrechnung darauf stünde.
3139. Unbekannter Zeichner und Radirer, welcher in Danzigs-x-< 'x. s thätig war. Sein Zeichen ähnelt jenem, welches/jjje- dfxcl-o-i-i- w j r i m ersten Bande No, 423 gegeben haben, und