G II. Nr._ 3060 — 3065. 1073
France vor. Dieses Werk erschien 1770 ff., und viele Platten derEurope üluitre wurden dazu benutzt. Der Meister G. II. hat den Car-dinal wohl nicht nach dem Leben gemalt Die Zeichner für das ge-nannte Werk fügten den Initialen des Namens gewöhnlich l'inx. bei,sie lieferten aber fast immer nur Copien für die Kupferstecher.
3060. Jacques Granthomme, Kupferstecher von Heidelberg, welcherG II SC '" <lir zwc ' to " HÜfte den 16. Jahrhunderts tbätig war, be-
' ' diente sich verschiedener Zeichen, und daher werden wirunter dem Monogramme 0 I über ihn handeln , da dasselbe vorherr-schend ist. Auch ein aus 1 G U T bestehendes Zeichen kommt öftervor. Es sei hier nur bemerkt, dass man ihn nicht mit dorn fianzösi-schenMcister (1 J von Lyon, d. i. J Gourmont, verwechseln darf, wiediess Ch. le Blaue gothan hat. Die Bachstaben G Ilse findet mau aufCopien nach Heinrich Goltzius, und anderen Meistern der holländ-ischen Schule.
3061. Unbekannter Zeichner und Radirer, welcher um 1646 inIngolstadt tbätig war. Er radirte das Titelblatt zur ßhniuiluctioad Arithmelicam. Inyolsladii KiWi, VI. Ein Mann in orientalischer
Tracht steht auf dem Altare, und hinter letzterem erhebt sich einBaum. Der gestirnte Himmel wird von einem Theile des Thierkreisesdurchzogen, und aus den Wolken reicht eine Hand mit dem Schriftzettel.
3062. Unbekannter Kupferstecher oder Goldschmied, welcher um,j 1570 tbätig war. Wir kennen ein in M. Zündt's Manier bc-
"^ bandeitel Blatt mit einem Wappenschildo , auf welchem dergeschlossene Helm mit einem Stülphuto ruht. Schild und Helm umgibtreiches Blätterwerk mit einem Blumensterne. Das Ganze ist von einemverzierten Kabinen mit Figuren eingefasst. Unter dem Rahmen stehenin weitem Abstände die obigen Buchstaben. H. 4 Z. HL. Br. 3 Z. 6 L.
3063. Der unbekannte Zeichner und Radirer, von welchem Blattetr ,^j mit Darstellungen von Festspielen und Aufzügen vorkommen,"■" ist obon unter dein Monogramme (1 II No. 3038 eingeführt, undwir haben auch auf das Werk hingewiesen, in welchem diese Blättervorkommen.
3064. G. Hofkgeest, Architekturmaler, ist oben unter dem Mono-y-^ ^ . grammc O II No. 3033 eingeführt, und wir bemerken
fO l—j daher nur, dass man auch architektonische Ansichten\Jf. U C • mit den gegebenen Initialen linde. Auf anderen Bilderndieser Art Rtcht jedoch der Name Q. Iloufgcesl f. Es fragt sich mm,ob G. Ilockgecst und (J. Housgcest die eine und dieselbe Person seien.lieber letzteren findet man keine weitere Nachricht.
3065. unbekannter Maler, welcher in der zweiten Hälfte desx--) w w ^r- ' 17. Jahrhunderts thätig war. Er ist vielleicht(j ( j I Eine Börsen mit dem oben unter C. //. No. 3051
eingeführten Verfertiger eines Gemäldes mit derVermählung des Antonius und der Cleopatra. Dieersten Initialen fanden wir auf einem Gemälde- £> mit einem grossen Blumenkranze um das grau in^ Grau behandelte Bild der Madonna. Es vonäthdie Nachahmung des Gerhard Seghert, der Künstlergehört aber der deutschen Schule an. Die Buchstaben der zweitenReihe welche denselben Meister andeuten , entnahmen wir einemziemlich grossen, und sehr schön behandelten GemMde in der reichenSammlung des Herrn H. W. Schmidt in München. Es stellt verschiedene
MonogrammUtcn Bd. II.