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2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
1072
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1072 GH. Nr. 3056 — 3059.

wo der neue Verleger den noch lebenden Künstler: le Iren fameuxl'einlre. etc. nannte. Vergl. auch das Monogramm (1. II. No. 3051.

3056. Gerhard Honthorst, Historien- und Genremaler, ist obenGH unter dem Monogramme (1 II. No. 3039 eingeführt, und wirCj ,W . haben im Verzeichnisse der von ihm radirten Blätter (No. 3)auch auf eine radirte Landschaft mit den gegebenen Buchstaben auf-merksam gemacht, welche 1 hier näher beschrieben wird. An dem mitLaubbolz und einer Tanne bewachsenen Felsen vorbei führt rechtsvorn ein Weg, worauf zwei Fussgänger nach dem Ufer des von linksnach rechts die Gegend durchschneidenden Flusses gehen. Auf demjenseitigen Ufer Hegt ein Dörfchen, dessen Mauern sich im Wasserspiegeln. Links sieht mau ein Thor und einen Nachen, und unter denGebinden zeichnet sich besonders die Kirche mit dem Thurmo beiden grossen dichtbelaubten liäumen aus. Auch noch eine zweite Kirchemit spitzigem Dache macht sich bemerklich. Weiter zurück erhebensich grosse, abschüssige, fast kahle Felsenmassen, nur rechts siehtman niedrigere, entfernte Iierge. Die Buchstaben sind links unten aneiner lichten Stelle. II. 2 Z. 10 L. Bf. 5 Z. 5 L,

Die Beschreibung dieses sehr seltenen Blattes verdanken wir HerrnJ, A. Börnor. Auf dem Exemplare, welches ihm vorlag, wahrscheinlichjenem in H. Weigel's Auk!icnis-( Katalog der Sammlung des Dr. Fried-länder No. 1827, ist unten im schmalen Rande ganz schwach cinradirt,oder eingeschrieben: Qum rl llontlimt fa. Wir haben Schon unter demMonogramme des G. Honthorst bemerkt, dass dieser Künstler mit demLandschaftsfachc sich nicht bofasst habe, er könnte aber dennoch ge-legentlich auch in einer landschaftlichen H.adirung sieb versucht haben.Wir finden auch im handschriftlichen Nachlasse des verstorbenen In-spektors Franz Brulliot in München augemerkt, dass Honthorst Land-schaften radirt habe, Brulliot lab aber kein Blatt dieser Art. Im Dict.des Monogrammes II. No. 1020 gibt Brulliot nach einer handschrift-lichen Bemerkung des bekannten Kunstkenners James llazard auchan, dass Honthorst Gemilde O. II. gezeichnet habe. Wir wissen nicht,wo sich ein Bild mit diesen Initialen linde.

3057. Unbekannter Zeichner und Radlrer, welcher um die MitteG*7-J ■'/eci-f c ' cs * 7 ' J*hrtmndertl i' 1 Holland thätig war. Die gego-

zJ ' tauen Buchstaben findet man auf einen stark geätztenBlatte, welches das Brustbild eines Mannes mit Turban vorstellt. Krist nach links gewandt, wo oben das Namenszeichen steht. II. 3 Z. 7 L.Br. 2Z. 7 L. Dieses Blatt gebort zu den Seltenheiten. Der Veri'crtigerist zu den Nachahmern Etembrandt's zu zählen. In Hamburg lebte indem genannten Jahrhunderte «'in (i. Binrichsen, welcher biblisch«!Scenen im Geschmacke Rembrandt'l gemalt hat. Vielleicht rührt dieRadirung von diesem Meister her.

3058. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 17. Jahr-

ß II (• l'underts In Augsburg thätig WBT. Die Initialen seines Namensu II \cc. f llu ] ( , t nmn ]m( - ,.j n ,, m glatte mit St. Franriseus, welcher vor

dem Crucifixo kniet. Im Grunde ist Landschaft mit Bergen, und untenSteht: Ileus ('ordis mei. Ileus mens et nmnia. G II fec. Dobias MannasserExcudit. II. 3 Z. 8 L. Br. 2 Z. 8 L.

3059. Unbekannter Maler, welcher um die Mitte des vorigen Jahr-,. ., „. handelt! in Paris thätig war. Die Initialen des Namens

it.ii.iinx. fl m j ct mnn , lllt - ,i (Mn von n as!in gestochenen Bildnisse

des (Jardinals (iuillanme Brissonet in der liurope illustre. Parti n. r t. r >,gr. 4. Dasselbe Bildniss kommt auch in Abb6 Vclly's llisloire de