Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
1064
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1064 OH. Nr. 3043 - 304G.

principaux Thealrctt de Pari». 4 Hefte :\ fi Jilälter von 1830 — 1833,gr. fol.; Kpoques rcmarquables de la vie de la ftmmt. Heft mit Frauen-köpfcn. Paris 1831, fol.; Vocabulaire de Damen. Folge von 24 Frauen-köpfen, Baris 1831—1833, kl. fol.; Mosaique. de Costumes o« Alphabetelranaer par II. (jrevedon. Holt von 25 Frauenköpfen in fol., welches33 Thlr. kostete; Fantaisies par Henri Grevedon, zwei Hefte ä. 6 Hlii.tt.er,mit Damenbildnissen in Toiulrnck, gr. fol.; Souvenirs. Six Ttiles des».et lith. par II. (Jrevedon. Paris 1839, fol; Les Attraits. Nouvelle Collec-tion de Porlraits lith. d'apres nalure. Hildnissc von schönen Damen.Paris 1839 ff., gr. fol.

Grevedon verdient als Porlraitzcichncr mit, Auszeichnung genanntzu werden. Seihst seine frühesten Bildnisse in Kreidomanicr stellensich als Produkte einer damals noch jugendlichen Kunst den hessteuLeistungen dieser Art an die Seite. Kr lithographirte aher nicht Hild-nisse allein, man findet auch andere Blätter von seiner Hand. Sehrschon sind vier Lithographien, «reiche unter dem Titel: Im saintefam Ute par Grevedon, in einem Hefte erschienen, gr. fol. Es gibt auchcolorirte P'.xcmplare. Eine andere grosse Lithographie stellt nach demGemälde des M. Ph. Conpin de la Coupery die Francisca da Kiminivor, wie sie ihr Gemahl mit dem Geliebten überrascht. Auf verschie-denen Klilttern kommt das eine oder das andere der obigen Zeichen vor.Es ist immer mit der Kreide eingeschrieben.

3043. Johann Georg Huck, Kupferstecher und Kunsthändler,bezeichnete bisweilen Blätter seines VerInges mit einemStempel, welcher mit schwarzer Farbe im Unterrande auf-gedruckt ist. Eigenhändige Blätter des Meisters habenwir im Künstler-Lcxicon VI. S. 344 verzeichnet. Starb inHannover 1814.

3044 Gustav Hahn, Architekturmaler in Dresden, machte seineStudien an der Akndamie daselbst, und unternahm dannReisen in Deutschland und Italien. Er fertigte bei dieser(,/2 Gelegenheit eine grosse Anzahl von Zeichnungen, nach welchenfj7' ?_J. er verschiedene Bilder in Oel ausführte. Auf kleineren Ge-mälden kommt das gegebene Zeichen vor, die grösseren hat er stetsmit dem vollen Namen signirt. In Schuchart's Catalog des LeipzigerMuseums ist eine kurze Biographie dieses Künstlers.

3045. Heinrich Guttenberg, Zeichner und Kupferstecher, istC\ y» unter dem Inilial G. No. 2048 bereits eingeführt, und daher■J~{* machen wir nur auf ein radirt.es Blatt aufmerksam, welches das

V_. einzige mit diesem Zeichen ist. Es enthält eine skizzenhafte,breitgeätzte Landschaft nach der Zeichnung von Adrian Zingg. Linkssieht man das Thor eines Landstädtchens mit einer schlechten Etagedarüber. Daran stosst ein Haus, und neben diesem erheben sichBäume. Das Thor passiren ein Reiter, und ein Fussgänger, ausser-halb bemerkt man aber fünf Personen. Auf einer geringen Erhöhungin der Nähe der Strasse stehen zwei Häume, und weiterhin ist einWaldsaum mit Bachen. Oben in der leeren Luft steht verkehrt:A. /Angg del., und unten auf der hellen Fläche eines Steines in derLandschaft das obige Monogramm mit *c. II. 7Z. 6 L. Br. HZ. 6 L.Diese Landschaft kommt nur in Aetzdrücken vor, Sio wurdo nichtvollendet.

3046. Gerdt Hardorff, Historien- und Bildnissmnler, geb. 1769im Gebiete von Hamburg lim alten Lande), wurde

inv ßtjee. von Anton Tischbein unterrichtet, und ging 1788