GG. Nr. 2998 -3002 1049
2998. Giovanni Govi, Zeichner und Bildnissmaler, war um 1850, ---------^. in Mailand tliätig. In der Pariser illnstrirten Zeitung 1859
Cc* r* ) No. 534 ist nach seiner Zeichnung das Bildniss des Malersv^V^X Andrea Appiani in Hol/schnitt vorhanden. Auf diesemBlatte kommt das gegebene Zeichen vor.
2999. Georg Gärtner, Miniaturmaler in Nürnberg, eppirte Gemäldes~> r~> von Albreeht Dürer, und bildete auch Holzschnitte und
• Kupferstiche desselben in Karben auf Pergament nach. Gärtner
copirte aber aucli Gemälde von Georg Poncz und anderem Meistern derNürnberger Schule. Im Ilcinleiii'schcn Gabinot EQ Nürnberg war einGemälde mit den halben Figuren des Apostels Paulus und des Timotheus.Es trügt das Zeichen des (!. Pencz, und im Buche des heil Paulussteht: lieoryio Ilartoltmo pirlare,. Darunter ist (!. Gärtner zu verstehen.Auf einer schonen Miniatur aus dem Cabinct Prnnn in der genanntenSammlung stehen die Buchstaben (!. (!. Dieses Pergamentblatt stelltdie heil. .Tuugfrau vor, wie sie das Jesuskind im Tempel dem Simeonbringt. Eine zweite Miniatur derselben Sammlung stellt den Tod derMaria vor, nach Dürcr's Holzschnitt B. 93.
Nach Doppelmayr lebten zwei Künstler dieses Namens. Der älterestarb 1640, der jüngere 1((54.
3000. G- Glover oder Gloner, Kupferstecher, war in der erstenf~> /"■ Hälfte des 17. Jahrhunderts in London tliätig. Kr stach eine
T> • ziemliche Anzahl von Bildnissen, deren wir unter 0. No. 2629erwähnt haben, mit Andeutung des ihnen jetzt beigelegten Werthes.Seine Blätter sind nicht häufig, einige aber kommen sehr selten vor.Mit G G bezeichnet sind die Bildnisse des Thomas Wcntworth Earl ofStatl'ord 12, des Thomas Rüssel Karl of Bcdford 12, und des Johnl'ym nach K. Bower, 4. Vielleicht sind auch etliche der unter G er-wähnten lilät.tcr auf solche Weise, bezeichnet. In H. Wtlpolt'l Aner.dotetof painting in England. Ausgabe von J. Dallaway. London /rt2fl, gr. 8,ist das Iiildniss dieses Künstlers._
3001. Gaspar Ganassa, Maler und Kadirer, gehört zu den wenigf~< /-* bekannten italienischen Künstlern des 17. Jahrhunderts. In* J< ' der Ottley Collection war von ihm ein radirtes und gestochenesBlatt der St. Marin Miscricordine.
Auf einem anderen radirten Blatte stehen die Buchstaben G. G.Es sind darin sieben verschiedene Vorstellungen als Skizzen.
3002. Giovanni Georgi, Kupferstecher von Venedig, war in der., p r ersten Hälfte des 17. Jahrhunderte thätig. Kr stach eine(r. U. /. l>edottten4e Anzahl von Bildnissen, deren G. G. f. bezeichnetsind. Solche Blätter findet man in dem Werke: L» glorie degli lncog-niti, und in Framhotti's Beschreibung von Verona. Sein Hauptwerkist aber folgendes: Jo. (leorgii Iconei Imperatorum llomanorum etDurum quorundam ex anliquissima Familia lioiarica oritindarum. Mit50 Bildnissen. Norimbergait 1(1 IT. Sehr schön gestochen ist ein Badvon Männern und Krauen in freier Copie des Blattes von Julius Bona-sone B. No. 177, mit dem Kamen: l(>. Gtorglut sculptit, und der Dedi-cation des Matteo Bolzetta an (ürolamo Scala. Auf einem Täfelchensteht Kafael's Name, von welchem aber die Zeichnung nicht herrührt.II. 8 Z. Br. 13 Z. Bartsch kennt diese Copie nicht. Georgi starbgegen 1650