Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
1047
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GG. Nr. 2993 — 2904. 1047

dem ersten unten links 0 0. II. 2 Z. 10 L. Br. 27 Z. Die neueren

Abdrücke kommen in der v. Derschau'sc.hcn Sammlung vor, C. No. 30.

5 — 8. [I!. 2-5] Die Gefangonnchmung, das Verhör und die Ver-

urtheilung eines Mannes oder Heiligen. Nur auf dem ersten

Blatte kommen die Initialen vor. H. 10 Z. 1—2 L. Br. 9 Z.

5) Die Gefangennehmung durch einen Mann, welcher dem Knie-enden an die Kehle greift. Links unten 0 C.

6) Der Gefangene vor dem rechts von seinen Dienern umgebenenKönige.

7) Derselbe mit auf den Rucken gebundener Rechten auf denKnieen vor dem Könige auf dem Throne.

8) Der Vcrurtheilte von zwei Henkern in das Gefängnis« geschleppt.

9) Der grosso horogniphischo Grundriss der Stadt Nürnberg undihrer Umgebung, mit Figuren. Nach der Zeichnung des MathematikersErhard Ktzlaub in vier Blättern. II. 31 Z. 9 L. Br. 32 Z. 8 L.

Dieser Holzschnitt kann in keinem Falle von dem älteren GeorgGlockendon herrühren, indem Ktzlnnb seinen Grundriss nicht vor1520 gezeichnet hat.

2993. Georg Glockendon (Glockenton) wird im Cabinet Cicognara

G 1 * s-~i II. No. 1141 der Stecher von Musterblättern für Schwert-* *^ * f°S Pr ull( l Goldschmiede genannt. Wenn dieser Name aufO O irgend einem Watte stünde, also documentirt wäre, dann. Q . G • müsste der loa vorhergehenden Artikel erwähnte Uluministund Formschneider dieses Namens weichen , da die uns bekanntenKupferstiche dieser Art nicht entfernt anf den Formschneider 0 G.schliessen lassen. Der Verfasser des zweiten Theiles des Catalog Ci-cognara hatte aber den Namen nur willktthrlich geschöpft, indem aufkeinem der drei von ihm beschriebenen Blätter der Name des Ver-fertigera angegeben ist. Kr kennt auch die Zeit, der Kntstehung nicht,da vielleicht nur auf den wenigsten Blättern eine .Inhrzalil vorkommt.Ein solches enthält vier Gnldsrhmicdsdcssins mit. OO l!">r,o. Damitgewinnen wir einen Anhaltspunkt für den Goldschmied oder Kupfer-stecher, und man wird daraus schliessen müssen, dass von dem imvorhergehenden Artikel erwähnten Georg Glockendon keine Rede seynkönne. Man weiss zwar von drei Künstlern dieses Namens, es müssteaber auch noch ein vierter gelebt, haben, wenn er um 1550 die frag-lichen Blätter gestochen haben sollte. Im Wincklcr'schen Cataloge II.No. 1344 wird dem Glockendon auch eine Copic der säugenden Ma-donna von A. Dürer, B. No. 34, zugeschrieben, angeblich mit demZeichen des Oopisten und der .lahrzahl UWd. Dieses Blatt, welchesweder Bartsch noch Heller gesehen haben, müsste von dem GeorgGlockendon II. herrühren, von welchem aber kein Kupferstich bekanntist. Wir müssen also den Meister (1 (1 zu den Unbekannten zählen,und den Georg Glockendon sen. und jun. ruhen lassen.

Der Meister 6' O hinterliess wenigstens 40 Blätter mit Musternzu Dolch- und Degengriffen , Knöpfen, Messerheften, Schcidbeschlägcnund anderen Garnituren. Die meisten sind mit einfachen Arabeskenund Linien auf weissem Grunde verziert. Das Format ist. ungleich,und sie scheinen in vier Folgen zu bestehen: a) II. 3 Z. 5 L- l }r - 2 Z.— 4 L., b) H. 3 Z. Br. 1 Z. 10 L. -2 Z., c) qu. 12, A) qu. 16.

2994. Unbekannter Formschneider, welcher im 17. Jahrhundertin Holland thätig war. Brulliot I. No. 2103» fanddieses Zeichen auf einem mittelmässigcn Holz-schnitte, welcher einen Constabler bei der Canonevorstellt. In Mitte des Blattes erhebt sich ein

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