Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
1041
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GFS —GFZ. Nr. 2974 - 2979. 1041

2974. Georg Friedrich Schmoll, Maler, war in der zweiten Hälfte(s^f* (* *" l8, •' uniliulu ' (!rt8 thiitig. Kr malte Bildnisse. Jenes

*-£>'y->'}z ' r des Markgrafen Carl Friedlich von Baden-Durlach hat6f ^JT D» Berger 1775 für Lavator's physiognomische Fragmentegestochen. Kr selbst hintcrliess Blätter In Umrissen, auf welchen diegegebenen Buchstaben vorkommen. Darunter ist ein Christuskopf nachHolbein, der Kopf des Judas nach demselben, und das Portrait einesMannes in halber Figur, ebenfalls nach Holbcin, gr. 4.

2975. Giovanni Francesco Travani, Medailleur, war von 1646 bis

p y rp 1675 in Boa thiitig, und hintcrliess eine ziemliche Anzahl"• L ■ l - schätzbarer Werke, deren 0. F. T., I. F. T. und I. F. T. F. ge-zeichnet sind. Zu feinen frühesten Leistungen gehört die Medaille mitdem Bildnisse des CardiOaia Franz Cornelius: lHvae Thereiine SacellumExtructum W'il. Schön ist der Medaillon mit dem Bildnisse desPapstes Alexander VII., und dem Prospekte der Kirche St. Virginia in paccMDCLXII. Auf diesen Denkmünzen kommen die Buchstaben G, F. T. vor.

2976. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte_ „s n. des 18. Jahrhunderts thätig war. Man findet von seinerCr. J 1 . LO- Hand einen Stammbaum des „gesammten hohen Pfälzisch-Bayerischen Hauses" von Otto V. an bis Carl Theodor (1183 — 1777).Die gegebenen Buchstaben deuten wohl den Stecher an, auf dessenNamen wir verzichten müssen. H. 21 Z. 1 L, Br. 18 Z. 3 L.

2977. Georg Joseph Carl Maria Freiherr von Aretin, Künstlich-

•p p . haher, ist oben unter den Cursiveu (i A No. 2683 eingeführt,t? W. V.A. um j M j sl i )01 . c it s bemerkt, dass er mehrere Blätter radirtund lithographirt habe. Auf etlichen Kadirungen kommen die gege-benen Buchstaben vor, wie auf einer Copic nach Weirotter, welcheeine Kinsiedelei mit zwei Mönchen vorstellt, dann auf einer Copio nachF. Kobell, einen Bauer mit seinem Hunde vorstellend, «TU. 8.

2978. Jan Fyt nennt mau gewöhnlich jenen Maler, welcher das^^* ^^^^* thierische Leben in seiner wilden LeidenschaftW ~ ^^f^"^^ meisterhaft darstellte, und auch todte Thiere in^^ ^r\-m ^1 frappanter Wahrheit nachbildete. Jagdstücke

. m *kj ^U ^J • und Stillleben von der Hand dieses MeistersV^ v _ { ß ^^ iindet man fast in allen (iallerien, sie sind abergewöhnlich Joannes Fyt f., bezeichnet. Der obige Name steht auf einemGemälde in der Gallerte des Herrn A. Fahne auf Schlots Holland. Auleinen Tische mit grünem Teppich sieht man ein Tintenfass, Becher,Wappen, Federmesser und Siegellack. Der Buchstabe G statt / erklärtsich aus dem Titelblatte der von Fyt radirteu Folge von Hunden.B. No. 9 16. Man liesst auf diesem — — In ugno de.l tuo OUtqulOdedica Gio. Fyt ron l'rivilleyy■" 1043. Diese Dedication kommt indessenmir im dritten Drucke vor, und unten steht auch noch: Joanne» Fytpinxil et fec. Der Künstler scheint auch in Italien gewesen zu seyn,und somit nannte er sich gelegentlich (liovanni Fyt. Der Name Fyddürfte aber nur ausnahmsweise auf Gemahlen vorkommen. UnterJo. Fy. kommen wir auf ihn zurück.

2979. Gregorlo Fidanza, Landschaftsmaler, gründete in Born^_y leinen Ruf. Kr malte in der Weise des Salvator Rosa und

Q /7>rcc Claude Lorrain, und copirte Bilder des letzteren so täuschend,^ O dass man nicht selten die Copie für Original nahm. AufLandschaften in der Manier des S. Rosa findet man die Abbreviaturdes Namens. G. Fidanza starb zu Rom 1820.

Honogramniiatnn lld. II. ""