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2 (1860) CF - GI
Entstehung
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1030
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1030 GF. Nr. 2935.

Giovanni Battlsta Gnglielmada, Stempolschncider in Eom, warvon 1660 — 1690 thätig, und hinterlicss viele Medaillen, welche G. F.,I. B. G. und /. IS. G. F. gezeichnet sind. Die Buchstaben G F. stehenauf dein schönen und sehr seltenen Medaillon mit dem Bildnisse desKönigs Johann Sobicsky von Polen im Schupponpunzer, mit der Um-schrift: io. 11r. daoicvh Tvitc. tart. i'OLON. ukk. Auf dem Roversreichen sich ein Pole und ein Kusse die Hände. Dieser Medaillonwurde wahrscheinlich nach dem Friedensschlüsse von 1686 geprägt.Bitte andere Medaille mit G. F. enthält das Hildniss des PapstesInnocenz XI., und die Fusswaschung auf dem Revers, und eine drittemit der Jiihrzahl KlfHi gibt das Hildniss des Oiirdinals Herzog Ferdi-nand von Mantua, mit dem Thiorkrciso auf der Kehrseite. Gnglielmadafertigte viele Medaillen auf Innocenz XI., auf die Herzoge von Mantuaund Modena u. s. w. Es mögen auch noch andero Denkmünzen mitG. F. vorkommen.

Gottfried Fromholt, Wardein in Crossen von 1668 -1674, dannMilnzmeistcr in (Quedlinburg von 1675—1679, Hess MünzstcmpclG. F. signiren.

Ellas Gervais, Stempelschncidcr in Neuwied und Coblcnz von1750—1775, soll nach Schlickeysen nicht nur E G. und E. G. F.,sondern auch G. F. gezeichnet huhen.

Glacomo und Girolamo Foscarlnl, Münzaufseher in Venedig 1787bis 1789, Hessen Mdnzstempel G. F. zeichnen.

Giuseppe Ferraris, Stempelichneider in Turin, wurde 1828 an derkgl. Münze daselbst angestellt, und schnitt Stempel zu Münzen undMedaillen» Nach Schlickeysen zeichnet er G. F.

2935. Georg Fenitzer oder Fennltzer, auch Fönitzer, machtew r, (~<n P "T^ s ' c ' 1 um '^''— '^ 9 ^ '" Nürnberg durch Bildnissep-rLbrJ'^nr ' n sc ' lwnrz(l ' Manier bekannt. Diese Blätter stammenG TJCn-yGqjf. aus der früheren Zeit der Erlindung der Schab-manier, sinfl aber von geringem Kunstwcrthc. Fenitzer scheint auchnicht Künstler von Profession gewesen zu seyn. Auf dem Platte mitder liüste des Wolfgnug Friedrich Stromer von llcichcubnch stehtnämlich nach den Initialen 6'. F.: Jhotzier sc. Das letztere Wort be-deutet „Drathzieher", und somit war Fenitzer ein Gowcrbsmann. Aufmehreren Plätten) dieses Schallkünstlers steht der Name in wechselnderOrthographie, wir nennen aber hier nur einige Bildnisse mit G. F.,da Graf Leon de Labonlo (Wut. de in gravure en manifrn noire p. 218)nur ein einziges erwähnt. Auf einigen anderen Plattem kommt dieAbbreviatur G. Fen. etc. vor, wie unten zu sehen ist.

1) Ulrich Ilirschvogel JVorimfr. An. ir,tt:i. G. f. Er ist als St.Christoph mit dem Jesuskinde durch das Wasser schreitend vorgestellt.Im Vorgrunde ist ein Fischer, und im landschaftlichen Grunde bemerktman ein Dorf am Wasser. II. 4 Z. 6 L. Hr. 3 Z 1 L.

Brulliot App. II. No. 111 schreibt dieses Blatt einem unbekanntenG. f. gegen Ende des (7. Jahrhunderts zu. Man vormuthetc zu seinerZeit ein Glasgcmäldo »ls Vorlage. Hie zum Bildnisse des U. Ilirschvogelbenützte Figur des heil. Christoph ist aus A. Dürer's KupferstichB. No. 52 entlehnt.

2) Jobst Truchses von Wetz. Hansseu Landkommoudcr der BaleyOstereuch und Spital Meister. Starb 1532. G. F. II. 4 Z. 5 L.Br. 3 Z. 1 L.

3) Johann Ebner. lUipubl. Norimb. Senat. Obyt i577. G. F.H. 6 Z. 8 L. Br. 4 Z. 8 L.