Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
1025
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GF. Nr. 2916 -2918. 1025

Die obigen Monogramme findet man nnf Aquarellen , und aufBildern in OeL Auch Uadirungon hinterlicss er, und darunter solchemit den gegebenen Zeichen in geringer Abweichung.

1) Der Zinsgroschen. Die Scene mit Christus und den Pharisäern,welche ihm eine Münze vor/eigen. Homae 183t. Seltenes Blatt inqu. fol. Dieses Blatt erwähnt Weigcl im Kunstkntulog No. 19,650, eswird aber wohl jenes seyn , welches im folgenden Artikel mit einemMonogramme vorkommt. Vielleicht ist ein späterer Abdruck mit derJahrzahl lli'2 I damit vorsehen. KinesMonograniineserwähnt Wcigel nicht.

2) Zwei italienische Landschaften mit Figuren. ./. Koch drl. qu. fol.

3) Folge von 12 Blättern mit italienischen Ansichten, qu. fol

4) Zwei mit einander ringende Stiere in einer bergigen Land-schaft, qu. 4.

5) Landschaft mit. einer Schafhccrdo, welche ein Junge am Baumevorbeitreibt, qu. 4.

6) Landschaft mit Ziegen und Schafen im Vorgrunde, und unterBäumen des Mittelgrundes, qu. 4.

Diese drei Blätter Stammen aus der frühen Zeit des Künstlers,und gehören zu den Seltenheiten. Die Platten besass der KunsthändlerGrünling in Wien.

2916. Florian Grospietsch, Landschaftsmaler und Radirer, derp=i| oben erwähnte Künstler, scheint auch der 'Präger

Ro Hl ma/ dieses Zeichens zu seyn. Man findet es auf einemradirten Blatte, welches Christus vorstellt, wie ihmdie Pharisäer den Zinsgroschen vorzeigen, Compo-r sition von sechs halben Figuren. H. 4 Z. 10 L.htwitnH/ vt Jcwip Jj r . 7 / 9 L.

I&jLO F. Grospietsch bat mehrere Blätter radirt, und

bei seiner Anwesenheit in Rom auch Versuche in der historischenComposition gemacht. Wir haben im vorhergehenden Artikel No. 1ebenfalls ein Watt mit dein Zinsgrosi-hen erwähnt, und möchten ver-mnthen, dass es jenes mit dem gegebenen Zeichen sei. Vgl. auch dieBemerkung zu No. 1 des obigen Artikels über F. Grospietsch.

2917. G. Faber, Miniaturmaler, war um 1835 in München thätig.■p Er malte schöne Bildnisse in Miniatur und Aquarell, auf welchen

G das gegebene Monogramm vorkommt, in den Jahresberichten des

Kunsl.vorciiis in München kommt bis 1842 ein Carl Faber als Malervor. Vielleicht führte dieser Künstler zwei Vornamen, so dass erG. C. Faber heisst. Carl Faber malte ebenfalls zarte Bildnisse inMiniatur.

2918. Georg Fortner, Maler von München, machte seine Studien1"^ an der Akademie daselbst, und wendete sich mit Vor-

JL^ liebe der Richtung der religiösen Schule zu. Fr trat

0 |jv r] gegen 1851 mit Zeichnungen auf, zu welchen der Stoff

/ 0 >— ^5 I ■ 1U1S der heiligen Urkunde entnommen ist. Auf solchen

~T^ sehr schön mit dem Stifte ausgeführten Zcichnungon

(Jr • fanden wir das Monogramm zwischen der Jahrzahl (001.

Später führte der Künstler auch Bilder in Oel aus. Darunter ist einkleines Gemälde der heil. Familie mit dem zweiten Zeichen versehen.Maria sitzt rechts in einem (iebäude mit dem in den Mantel gehülltemnackten Jesuskinde. Rechts schläft Joseph, und der schützende Engelwacht über der Gnippe. Durch das Fenster erblickt man die Mond-sichel. Dieses sinnige, und fleisaig vollendete Bild kam 1855 in

Honogrammiitcn Ild. II.