Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
1005
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G D. Nr. 2839 - 2845. 1005

2839. Unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit die beige-re r) jr-><\ foft* Jalirzahl bestimmt. Man findet sechs kleine

• loJJ. uiüttor mit männlichen und weiblichen Costümfigurcn,auf welchen die Initialen mit der Jalirzahl vorkommen. Wir habendiese Kupferstiche nicht selbst gesehen.

2840. Georg von DllliS, der oben No. 2837 eingeführte Künstler,Cr D so " lllic ' 1 I'™"' 0 '!!- No. 964 eine radirte Landschaft mit diesen

Initialen versehen haben. In der Mitte ist eine hölzerne Brücke,/77/ über welche ein Weib auf dem Pferde reitet. Rechts und linkssind Bäume in der Weise Everdingen's, welcher überhaupt zum Vor-bilde diente. Das Blättchen ist in Octavformat.

G. v. Üillia war 1771 noch nicht volle eilf Jahre alt, und nochim Förstorhausc seines, Vaters zu Giebing. Das erwähnte Blatt wirddaher nicht von ihm herrühren. Seine ersten Versuche im Kadircnfallen nach 1780.

2841. Georg Durand, Gcnremalcr, geb. zu Hannover 1811, wurde/" rt /"" p daselbst von Gicscwcll unterrichtet, und begab sichkX LI »/M . dann 1829 zur weiteren Ausbildung nach München,

•"» »-» wo er mit Glück das höhere Genrefach pflegte. Bilder

(j J_J , dieser Art sahen wir im Lokale des Kunstvereins in

München ausgestellt. Dann kommen auch schöne Aquarellen von ihmvor, meistens Landschaften mit leichter Staffage. Auf solchen Bildernstehen die Initialen des Namens. Durand lebt seit Jahren in Hannoverder Kunst.

2842. Guülaume Dupre, Medailleur in Paris um 1600—1634,P ix zeichnete Stempel '»• l>-, wie Schlickcysen behauptet. Es kann

• aber auch Georg Dupre eintreten, über welchen wir unter denInitialen 6". /)/'. handeln. Letzteren nennt der erwähnte Schriftstellernicht. — Auf venetianischen Münzen von 1675 und 1676 beziehen sichdie Buchstaben 6'. I». auf den Münzaufsehcr Giulio Dona.

2843. George Daufrel, Formschneider zu Konen gegen Ende des,, ,. 17. Jahrhunderts, zeichnete nach Malpe Vignetten und Zier-"• • stocke G. I). Diese Blätter sollen wcrthlos seyn.

2844. Gustav Paul DorA, Zeichner und Maler von Strassburg,wurde um 1820 geboren, und in Paris zum Künstler

wo er von 1848 an eine grosse ThätigkeitMan findet von ihm eine bedeutende Anzahlvon Zeichnungen mit Scencn aus dein Volksleben, theils mit der Feder,tlieils in Kreide ausgeführt. Bilder dieser Art, sowie Landschaften mitStaffage, militärische Scencn, Schlachten u. s. w. hatte Dore auch inOcl und Aquarell gemalt. Auf Zeichnungen und kleineren Gemäldenfindet man die Initialen des Namens in verschiedener Stellung. ImJournal amüsant, Paris 1857, sind Lithographien von seiner Hand,welche die ganze Grösse des Bögena einnehmen. Die Vorstellungengehören dem Gebiete der Landschaft und des Genre an, und sindleicht nach Art der Kreidezeichnung behandelt. Auf solchen Litho-graphien sind ebenfalls die Initialen des Namens eingezeichnet. Indem genannten Journal vom 27. Juli 1857 sind zwei schöne grosseBlätter: La Shellert des mvirons de Bar, und La dmicheun d" aigle»,betitelt.

2845. Gaspard Dughet, genannt P 0 u s s i n, soll nach Brulliot ILf CA No. 963 der Verfertiger eines radirten Blattes mit diesen

rf" -ls Initialen seyn. Maria sitzt in der Landschaft neben zwei

/°/~. -nO\ wurde um 18wMw herangebildet,

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