Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
1004
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1004 GD. Nr. 2838.

12) Kloine Landschaft mit Hinten unter Baumgruppcn , und inder Mitte ein liegender Mann. Unten im Rande: 0. Üillis (et. 06.H. 1 Z. 9 L. Br. 2 Z. 2 L. #

13) Kleine Landschaft mit Hütten , nnd zwei Figuren links desWattes. Mit dem Namen, qu. 8.

14) Kleine Landschaft mit einem Wege im Vorgrunde, und linksein Haus im Gebüsche. Mit dem Namen, qu. 8.

15) Kleine Landschaft mit einem Manne rechts hei der Umzäunung.Copie nach Ferdinand Kohell, kl. qu. 8.

16) Kleine liandschaft mit einem Weihe im Vorgrundo. Mit demNamen und der .Tahrzahl 17 ()■'!, kl. qu. 4.

17) Landschaft mit einer Kuh, einer Ziege und zwei Schafen.Copie nach N. Bcrghcm, qu. 4.

18) Landschaft mit einem Reiter auf der Brücke. Copie nachA. van Fvcrdingen, qu. 8.

19) Brustbild eines alten Weihes. Copie nach N. König. Oval, 12 v

20) Brustbild eines Mädchens mit der Tasse. Copie nach N. König.Oval, 12.

21) D# Büste der Minerva. Oval, 12.

22) Amor in ganzer Figur, nach Annib. Carracci und dem Stichovon F. Bartolozzi (aus der Olytia). In Aquatinta, 4.

23) Siebon verschiedene Vignetten. II. 1 Z. 5-8 L. Br. 2Z. 2 L.

2838. Georg Degler, Historienmaler von Vilnös in Tirol, war inV^p^j^ jS" München Schüler von Andreas Wolf, und erlangte

Of'-D^T <j d O den Ruf eines tüchtigen Künstlers. Er malto fürKirchen und Private, meistens religiöse Vorstellungen. In der letztenZelt seines Lebens hielt er sieh In Tegernsee auf, und starb daselbst11)85. Ileinzelniann stach nach seiner Zeichnung die Ansicht der Lo-retto-Capellc zu Berg bei München. Die Initialen des Namens findetman auf einem von ihm selbst malerisch radirten Blättchen, welcheseine Allegorie auf den Tod zum Gegenstände hat. Aus einem auf demHintorthoilc liegenden Todtenkopl'e bricht eine Schlange hervor, undrechts neben dem Schädel bemerkt man einen Wachsstock mit rauch-endem Docht. Auf dem Zettel über den Initialen steht: Mcmmto |tnori. Im Grunde ist ein dunkel gehaltener Fellen. II. 3 Z. 9 L.Br. 2 Z. 10 L. Wir fügen hier auch noch drei Blätter mit dem Namenbei, da Degler eine Stelle im l'ointre-graveur finden sollte.

1) David mit dem Haupte des Goliath, in halber Figur vorgestellt.Fine Mütze mit zwei Federn auf dem Kopfe, steht er von vorn gesehenmit aufgestülpten Acrmeln und hält, in der linken Hand das Schwert,und in der rechton an den Ilaaren das Haupt des Biesen. Untenrechts am Steine: '•' D*gttr f. 1(ltt1. II. 5 Z. 4 L. Br. 3 Z. 11 L.

R. Weigel, IC.-K. No. 20,325, glaubt, dass sich (I. W. E. Dietrichdiesen Meister zum Muster genommen habe. Das Blatt mit David istsehr geistreich und malerisch bebandelt.

2) Die Madonna mit dem Kinde auf der Mondsichel, anscheinlichnach einer alten Senlptur. Unten bezeichnet: (1. Degler. Schmal gr. 8.

3) St. Thomas von Villanova, im Kniestück nnch links. Er reichteinem Krüppel Almosen, und eine alte Frau wartet darauf. Rechtshinter dem Heiligen steht ein Priester an der Sattle, und den Grundschlleslt ein prachtiges Gebäude. Im Bande steht: S. Thomas duVilanova. Roobts nuten: Georg Degler inve. i(l(IO. die Jahrzahlverkehrt. H 4 Z. 10 L. Br. 3 Z. 8 L.

Dieses Blatt stimmt in der Behandlung nicht mit David, und esist daher von einem anderen Künstler nach Degler's Zeichnung radirtund gestochen.