GCK. Nr. 2823 — 2824. 997
Wasserfarben, und leistete hierin Ausserordentliches. In der AnihrasorSammlung ist sein eigenes Miniatiirbildniss mit der Unterschrift: JuliuiClovius Croalus sui ipsius effigiator Ao. aelal. :U) salul. 1!>'2II. Inneuester Zeit hat der Künstler einen vaterländischen Biograph«) ge-funden. Die Monographie ist aber auch ins Deutsche übersetzt: hebendes 1). Julius Clovio. Ein Baitrau zur slavisrhcn Kunstgeschichte von .IvanKukuljevic Sakcinski. Aul dem lllijrischen übersetzt von M. P. Mit demUlhographirlen l'orlrail des Künstlers. Zagabria (Agram) iliü'2. 8.
Die kostbaren, mit Miniaturen von Clovio verzierten Handschriftenkönnen nur wenige sehen, es existiren aber viele Kupferstiche DachZeichnungen dieses Meisters. Sie sind von Cornelius Dort, Za.charia.sDolcndo, Knoa Vico, Ph. Thomassin, Ph. de Soye u. A. Die Initialen6'. C. I. findet man auf einem lSlatte von C. Cort, welches das Festaller Heiligen vorstellt. In der Mitte tritt St. Petrus hervor, linksbemerkt man St. Lorenz, und rechts St. Augustin. C. Cort deuteteseinen Namen durch die Buchstaben C CK an, und die obigen Initialensind 0, Clovio Invenit zu lesen. Ell) zweites Platt mit diesen Buch-staben kennen wir nicht. Sein liildniss hatte auch Giorgio Vasari ge-zeichnet. Ks ist für die Serie degli uomini illustri von B. Ercdi ge-stochen, 4.
2823. Georg Christoph Klllan, Kupferstecher und Radircr, geb.G 0 fC f& d CK'. 7M Augsburg 1709, gest. 1781. Schüler seines
-X /"> <^>r ' jf s~ Vaters Georg, ist er der letzte Künstler dery.C.-ti/J-l-*st-^- zahlreichen Familie dieses Namens, welche fastganz Augsburg mit ihren Blättern hätte bedecken können. Er stachBildnisse und historische Vorstellungen in Schall- und Linienmanier,und radirte ebenso viele in Kupfer. Sehr zahlreich sind seine Portraitevon Fürsten, Prälaten und Künstlern. Letztere sind in kleinem For-mate radirt, und theils mit dein Stichel vollendet. Wir haben imKünstler-Lcxicon VII. S. 1(> ein Vorzeicliniss von 93 Künstler-Portraitsgegeben. Darunter sind mehrere mit den Initialen des Namens be-zeichnet, und wenn nicht alle, gleich gut behandelt, so sind dochsolche darunter, welche zu den schönen und geistreichen Rndirungengezählt werden können. DM mit (!. C. K. bezeichnete liildniss desJacomo Barocci da Vignola, schreibt Frcnzel im Cnlalog Sternberg IV.No. 4(180 einem Georg Christoph Keller zn , welcher aus Fron/cPsPhantasie hervorging. Kr nennt übrigens das Blatt trefflich und sehrgeistreich radirt. Auf kleinen Ovalen mit historischen Compositionouin Lavismanier kommen ebenfalls die. Cnrsiven vor. IT. 2 Z. 2 L.Br. 2 Z. 8 L. 10s liegen italienische Vorbilder zu Grunde.
2824. G. C Kraegen, Zeichner und Radirer, war um 1800-1810' C tC f '" Dessau thätig, zur Zeit des Landschaftsmalers C. W.
^ .{y.ru-j- K,,]],,^ i„ dessen Manier er mehrere Blatter radirte. Siesind tieissig ausgeführt, aber mit weniger Freiheit, so dass man einenDilettanten vcrinuthen könnte. Vier Ansichten ans der Umgebung vonDessau, darunter jene der Wohnung des Hüters auf dem Sielitzcrhorgo1807 sind nach Zeichnungen von Wohle radirt, DU, fol. und 4. EineWaldgegend mit Wasserfall nach .1. 0. Klengel ist von 1800, qu. 4.Dann radirte Kraegen auch kleine Landschaften nach eigener Zeich-nung welche eine Folge von li Blattern bilden, 8. Wenige Blätterdieses Künstlers sind mit den gegebenen Cnrsiven bezeichnet, er fügte,meistens den Namen bei. Mit G. C. K. bezeichnet ist eine Landselialfmit einer Hütte neben drei Bäumen , und einem Manne mit demBündel rechts im Vorgrundc.
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