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2 (1860) CF - GI
Entstehung
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996
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996 G C F — G C I. Nr. 2810 — 2822.

derselben sind G. C. K. del. bezeichnet, und von J. U. Kraus gestochen.Auf eigenhändigen Blattern kommen gewöhnlich die Cursiven vor.Kimart starb zu Nürnberg 1705 im 67. Jahre.

2819. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 17. Jahr-

(wgnl hunderts thätig war. Man findet das gegebene /eichen, undL^jJI jenes eines- Monogramniisten II I' auf einem radirten Blatte,welches den hl. Hieronymns vor dem Oucifixe vorstellt. Es ist unterHP im ersten Bürde No. 1!>!)5 beschrieben, und daher verweisen wirnur auf jenen Artikel.

2820. Guido Cagnacci oder Gagnazzi, Historienmaler, mit seinem/"■("' TT PamiliennMttM Oanlassi, wurde 1001 zu Castcl-San-

• " Arcangelo bei Rimini geboren, und von G. Koni unter-

richtet. In Italien findet man viele historische Bilder von seiner Hand,und auch im Auslände kommen deren vor, besonders weibliche Heilige.Die hl. Magdalena malte der Künstler zu wiederholten Malen. Bilderdieser Art sind in den Gallerieu zu München, Dresden und Wien.Cagnacci verlebte seine letzten Jahre in Wien, und starb daselbst 1681.Ilcinecke, Dict. des Art. 111. p. 486, schreibt diesem Künstler zweiG. C. F. bezeichnete radirtc und gestochene Blätter zu , welche beidezu den Seltenheiten gehören. Das eine stellt die Krcuztragung qu. fol.,das andere die allegorische Figur der Malerei vor, wie sie ein aufdem Hoden liegendes nacktes Weib aufhebt, 8. Ks scheint uns abernicht ausgemacht, zu seyn, dass diese Blätter von Cagnacci herrühren.Wir mochten sie dein (Jirolamo Cialdicri zuschreiben, dem Schülerdes Claudio Rldolfi, welcher um 1650 blühte. Ein radirtes und mitdem Stichel refouchirtes Blatt des Claldierl stellt den leidenden HeilandStehend auf einer Tribüne mit dem Rohre in einer der auf der Brustgekreuzten Hände vor. Rechts und links stehen zwei Henker, welchedag Gewand von seinem Leibe ziehen. Hinter dieser Gruppe stehennoch zwei andere Männer, der zur Linken mit der Lanze bewaffnet.Unten rechts an der Ballustrade steht: llieronimtu Cialderiut VrbinatI. F. , und im Cartouchc: rcce homo. Et »i hie non esset Homo nonliberarelur homo. Ganz unten P. S. F. , d. i. Pelri Stefanoni Formis.Höhe mit dem Cartouchc 10 '/,. Breite 7 '/,. Dieses Blatt ist selten,und in keinem der uns zu Gebot stehenden Werke beschrieben.

2821. Giovanni Coli und Filippo Gherardl aus Lucca, SchülerQ m Cjp. Q', des l'ietro da Cortona, malten gemeinschaftlich, und&. . diiber kommen auch auf den nach ihren GemäldenJu/xxJzfr&o *nv und Zeichnungen vorhandenen Kupferstichen dieNamen beider Künstler vor. Obige Buchstaben findet man aber aufeinem schön radirten Blatte von (liacnmo Harri. Ks stellt das Wunderim Tempel Ära Coeli vor, wo dio Sibylle dem Kaiser Augustus dasBild der heil. Jungfrau in Wolken zeigt, qu. fol. Frcnzel macht imCatalpg Sternberg I. No. 6639 auf einen sehr guten Gegendruck auf-merksam, in welchem also die Buchstaben verkehrt vorkommen müssten.Er bemerkt indessen nicht, dass das Blatt mit den Initialen des Namensbezeichnet sei. Wenn f'renzel's Angaben immer ganz genau und ver-lässig wären, könnte man glauben, dass erste Abdrücke vor den Ini-tialen vorhanden seien. (1. Coli starb 1681, und Ghcrardi 1704.

2822. D. GluliO Clovio, Miniaturmaler, genannt Macedo, geb.Q (< i zu Grizan in Croatien 1498, gest. zu Rom 1578. Schüler

' ' des Giulio Romano, malte er in seiner frühen Zeit Bilderin Oel, pflegte aber dann auf Anrathon jenes Meisters die Malerei in