994 GC. Nr. 2810-2811.
George Cruikshank's Illustration! of Ilumphrey Clinker, Roderik Randon,Peregrine l'ickle , Tom Jone», Vicar of Wakefield etc. hi Plates icithexlracts describing each subjecl. London i 113(1, 8.
The llollle. In II l'lates designed and etched by G. Cruikthank.London {UIMI) fol.
The Drunkards Chüdren, in II Plates designed and etched by G. Cruik-shank. London (IIIMI) fol.
Vncle Tom's Cabin. liy llarriel lleeclter Stowe. With 27 lllustrationson Wood by Q, Cruikshank. London 11152, 8.
The Life of Ser John Fallslaff. Illustrated by George Cruikshank.With a Biography of the Knigt from authentic Sources by Robert Rrough.London 111511. Ein antiquarisch und artistisch worthvolles Buch ühcrJohn Oldcastle, d. i. Fnllstaff.
Um in Summa (las reiche Talent dieses Meisters kennen zu lernen,machen wir auf folgendes Werk aufmerksam : Essay on the Genius o{George Cruikshank, with numerous illustralions of his works. London4040. Die Verleger mehrerer mit Cruikshank'schen Illustrationen ver-sehener Werke lieferten die Stöcke. Sic sind von Branston, J.Thomson,S. und Th. Williams u. A. geschnitten. Auf Blättern dieser Art kommendie ohigen Buchstaben vor.
2810. Jacques Courtois, genannt De Bourguignon und Gia-_. • corno Oortesc, wurde zu Saint-Ilippolyte im Departement Du*•£• üubs 1621 gehören, und starb zu Rom als Jesuitenbruder 1676.Schüler seines Vaters Jean Courtois, kam er als Knabe von fünfzehnJahren nach Italien, und trat da unter Leitung dos öuido Hein undFrancesco Albani. Seine früheren Werke sind daher historischen undmythologischen Inhalts, später aber widmete er sich nach dem Vor-bilde dos Michel Angelo Cerquozzi ausschliesslich der Schlachtenmalerei.Seine militärischen Bilder sind auch vor allen geschätzt, da er seineSchlachten gleichsam mit dem Pinsel selbst mitfocht. In wenigen an-deren Bildern dieser Art herrscht mehr Feuer und originelle Kraft,als in jenen des Bourguignon. Auch seine äusserst seltenen radirtenBlätter sind mit aller Energie behandelt, und als unmittelbare Ergüsseseines Talentes zu betrachten. Robert-Dumesnil, P. gr. fr. I. p. 201beschreibt 16 Blätter, welche fast alle den Namen des Künstlerstragen: (1. Corlese f. Nur auf einem stehen die obigen Buchstaben,darunter aber im zweiten Drucke auch der Name. Dieses Blatt stelltein Gefecht vor. Fünf Reiter kämpfen, und links ergreifen andere dieFlucht. Im Vorgrunde links stürzt ein Pferd auf den Reiter. Rechtsunten sind die Buchstaben (I. C. Oben links steht No. (I. DiesesBlatt gehört zu einer Folge von 8 Radirungen, welche Robert-DumesnilNo. 1 — 8 beschreibt. Im ersten Drucke sind sie ohne Nummern undohne Künstlernamen, das beschriebene Blatt hat aber die Initialen G. C.II. 4 Z. 2 L. — 4 Z. 4 L. Br. 5 Z. 11 h. — 6 Z. 2 L.
Ein anderes Blatt dieses Meisters ist mit /. C. bezeichnet.
2811. Giuseppe Ganale, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu RomG C ja-c'tL l«S8| Schüler von Jakob Frey und Beneliali daselbst,
J * r . ■ wurde 1751 von August III. von Sachsen nach Dresden*A,-f.177l ■ berufen, wo er allen Prinzen und Prinzessinnen Unter-richt im Zeichnen erthciltc. Er bekleidete auch die Stelle eines Ilof-kupfcrslcchcrs, und bei Errichtung der Akademie wurde ihm die Pro-fessur übertragen. Ganale hinterliess eine ziemlich grosse Anzahl vonBlättern, hier handelt es sich aber nur um eine Folge von Radirungenunter dem Titel: One hundred and nineteen Etchings afler the OriginalDesigns of Raffaele, Parmegiano, Guido Reni and other great Masters.