Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
988
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088 GBN-GBS. Nr. 2789 — 2791.

G. M. F., G. M. 1. F. und /. B. M., nie G. B. M. 1. Es scheint also,dass das erwähnte Blatt mit den gekrönten Heiligen von einem alterenMeister dieses Namens herrühre, wenn er nämlich Mercati heisst.

2789. Gustav Buschmann, Maler und Radirer, wurde denCyryytn W; Anner 1818 zu Antwerpen gehören, und vonYN 1*40 PPt Vri '" ^° l Jrack(ilecr unterrichtet. Später unternahmffJJ iB^QlJ 184l> er e ino Heise nach Frankreich und Deutschland,

^ 0 lebte aber von 1842 an wieder In Antwerpen und

starb daselbst 1852. Dieser Meister pflegte mit Vorliebe das historischeGenre. Eines seiner früheren Werke stellt den König Eduard III. mitseinem Sohne auf dem Schlachtfelds von Crey vor, wie sie die Leichedes Königs Johann von Böhmen erkennen. Buschmann radirte aucheinige Blätter, und zeichnete sie, wie oben gegeben.

1) Studium von sieben Männerköpfen, und zwei Figuren. Dieeine ist vom Rücken gesehen, und die andere raucht. Unten nachrechts G. B". n , ohne Jahrzahl. Dicss ist das erste Watt des Künstlers,und eines seiner bessten , da es mit grösstor Sicherheit behandelt ist.II. 5 Z. 2 L. Br. 8 Z. 1 L.

2) Ein Mann in spanischer Tracht, welcher zwei anderen Indivi-duen den Befehl ertheilt, einen im Sack steckenden Ermordeten in dasWasser zu werfen. Sceno aus einem Roman. Unten nach links daserste Zeichen. II. 4 Z. 6 L. Br. 7 Z. 4 L.

3) Ein in einen weiten Mantel gehüllter Mann vor einem gothischenGrabmal knicend. Auf diesem liegt die Statue eines Ritters, nebenwelcher drei Engel kniecn. Links oben das Zeichen mit der Zahl 4W,aber ohne weitere Nummer. II. 8 Z. 2 L. Br. fi Z. 5 L.

I. Vor dem Künstler Zeichen.

II. Mit demselben, und links im Grunde Uebcrarbcitungen.

4) Die Kxplosion des Branders, welchen die Stadt Antwerpen 1585gegen die Brücke Farnese anfahren Hess. Rechts oben das zweiteZeichen. II. 4 Z. 2 1 /, E. Br. 6 Z. 3 L.

I. Probedruck von der unvollendeten Platte. Die Ziffer 2 in derJahrzahl verkehrt.

II. Mehr vollendet, und die Ziffer 2 richtig gestellt.

III. In Wirkung gesetzt, aber mit lichteren Wolken am Firmamentc,und mit weniger Kraft der Explosion.

IV. Mit verstärkten Schatten, mit fast schwarzen Wolken, und mitschlagenden, vom Feuer beleuchteten Wellen. Die explodirendoMasse ist sehr leuchtend. In diesem Zustande ist das Zeichenrechts oben im Schatten.

2790. Giuseppe Baroni von San Giuliano hinterlicss Kupferstiche(< f j5 g 1 nach L. Carlevari, P. Libori, B. Litterini, F. Maffei,i,'«'«' > S. Manaigo, G. It. Piazetta, A. Trevisani u. s. w. Auflj. ü. a.tc. | aololton Blättern kommen die Initialen des Namens vor.Baroni starb zu Venedig 1730.

2791. Der unbekannte Formschneider, welcher sich dieses Zeichens■tr bediente, ist Eine Person mit dem Meisters G mit dem ZirkelfoV No. 2619. Letzterer arbeitete schon 1536 für .1. Dryandcr's

D^ Anatomie, hier nennen wir aber P.liüter aus seiner letzten Zelt.Kinos derselben gibt das Bildniss des Landgrafen Philipp des Aeltorcnvon Hessen in halber Figur mit dem Küche in den Münden. Es be-findet sich auf der Rückseite der Beschreibung seiner Kriegsthnten.Marburg 1567, kl. 4. Das Ilildniss ist 4 Z. 10 L hoch, und 3 Z. fl I,.breit. Ein anderes Blatt von 1567 stellt das Bildniss des Justus Vul-