GAT — OAW. Nr. 2732 — 2735. 971
Unter Oasparo ist Gnspar Dughct, genannt Poussin zu ver-stellen | und Frenzcl ((Katalog Sternberg IV. S. 643) vermuthet auch,dass dieser Künstler die Platte selbst begonnen habe, indem auch dieHandschrift jener in Poussin's Originalradirungen ziemlich gleichen soll.Die Platte wurde aber später mit dem Stichel vollendet, wie manglaubt von dem Kupferstecher de Ligny. Dieses Blatt ist selten.
2732. Nicolas Marie Gatteaux, Medailleur, geb. zu Paris 1751,fi \'pT £ est ailso " ,st 1832, gehört zu den berühmtesten Künstlern
! seines Faches. Man hat von ihm eine bedeutende Anzahlvon geschichtlichen Denkmünzen, da ihn die Republik, das Kaiserreichund die Restauration beschäftigten. Die Abbreviatur des Namens dürftenur auf wenigen Medaillen vorkommen. Kr deutete aber auch durchN. (lA. seinen Namen an.
2733. Gcrard Audran. Zeichner und Kupferstecher, ist oben unterC /Iaj S , ' 0 ' 1 f ,li,il, ' ( '" 0,A,P, No. 2703 eingeführt, und wir bo-~( c. mcr k en ddhp,. nur, dass der Künstler Platter nach Rafael(jiAu, Je. Poussin und Gio. Francesco Romanelli in obiger Weisebezeichnet habe. Wir nennen das selteno Platt, welches Christus vor-stellt , wie er vor den Aposteln dem hoil. Petrus die Schlüsselgewaltertheilt. Rechts unten steht: H. V. IN., und in der Mitte: G Au je.C. P. R., qu. 8. Geistreich und malerisch radirt ist das Blatt nachl'nussin, welches die Vermählung des Joseph mit Maria vorstellt.Unten liest man: G. Au. »e. c. priv. Hey., kl. qu. fol.
2734. Franz Christian Gau, Architekt, geb. zu Cöln 1790, gehört/^A T m ^ cn ausgezeichnetsten Künstlern seines Faches, glänzt aberVjV nicht so fast durch prächtige Bauwerke, sundern durch seineVerdienste um die Kunde der alten Baudenkmale in Egypten undNubien. Er ist der erste Deutsche, welcher eine Reise der Art nachdem Orient unternommen hat, und diese ist es namentlich, welche denKünstler in die Reihe unserer Monogrammisten führt. Gau arbeiteteein architektonisches Pruchtwcrk aus , welches als Fortsetzung dergrossen Description de. V Jiguptc in 13 Lieferungen mit «0 Abbildungenunter dem Titel erschien: Anliquilrt de la Nubie. ou monnments inedit»de» bordt de Nil etc. dessines et mesures en 101!) —. Pari» 1021—21,gr. fol. Gleichzeitig veranstaltete die J. G. Cotta'schc Handlung inStuttgart eine Ausgabe mit deutschem Text: Neu entdeckte Denkmäler
von Nubien an den Ufern de» Nil» ------ . gezeichnet und geme»»cn im Jahre
1610 und als Fortsetzung des grossen französischen Werkes über Aegypten,herausgegeben von F. C Gau. Stuttgart und Paris 1021 und 1020, gr. fol.Auf Blättern dieses Werkes kommt obiges Monogramm vor, oder viel-mehr der Gcschlechtsname des Künstlers. Es wird wohl auch auf denOriginalzcichnungon stehen. Ueber ßau'a Vollendung des Werkes vonF. Mazois (t 1826): Les lluins de Pompeji, haben wir im Künstler-LexiCQB Anzeige gemacht. Eine ausführlichere Biographic gibt Merlo,Nachrichten von dem Lehen und den Werken Kölnischer Künstler.Köln 1850. Wir machen nur noch auf eine grosse Radirung desKttnstleni aufmerksam: Museo Vaticano. Aufriss, Durchschnitt und Pro-spekt de» Cortile de» Belvedere. Pius VII. dedicirt 1017, gr. qu. fol.
2735. Gabriel Weyer, Maler und Radircr, ist im ersten Bande(7-V?-(Vv7 No. 2277 eingeführt, da auf etlichen Stichen Dach Zeich-^vV/J-^Vv nungen dieses Künstlers das Monogramm als aus CAWgebildet genommen werden kann. Dass es sich aber auf Gabriel Wcyer