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2 (1860) CF - GI
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970
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G^P

970 GASM —ÖASP. Nr. 2726 — 2731.

2726. Gasparo Molo, Medailleur von Lugano, stand in Diensten/i»o \f > der Päpste Urban VIII. und Alexander VII. ErstererGAS MOI I«' ( " ess durch '' ln n ' nc l'olge von Medaillen mit den

Bildnissen der I'il]>Ktf; anfertigen. Seinen Namen, oderdie Abbreviatur desselben, findet man aber unsers Wissens nur aufDenkmünzen auf Urban VIII. Das Bildniss dieses Papstes kommt oftvor. Eine Medaille von 1625 enthält auf dem Revers das Bild einersitzenden Frau mit dem Schwerte, eine andere von 1626 die geschlos-sene hl. Pforte. Heide sind <>as. mim,, bezeichnet. Eine dritte Medaillemit dem Bildnisse Urban VIII., und dem Erzengel mit, der Waage, hatdie Abbreviatur OA8. m. Auch die Buchstaben G. M. und <!. Hl. F.kommen auf Geprägen vor. Venuti glaubt, G. Molo habe zuerst aufpäpstlichen Schaumünzen den Namen beigefügt. Fedcrico da Parma,und G. A. Itossi haben dieses schon früher gethan.

2727. Gaspar Osello, gewöhnlich (i. ab Avibus und G. Pata-vinus genannt, soll nach Ileineckc, Nachrichten von Künst-lern II. S. 465, Kupferstiche auf solche Weise bezeichnet

haben. Wir kennen kein Watt mit diesem Monogramme, wissen aber,dass die Abbreviatur GASi' auf Kupferstichen vorkomme. Diese Uuch-staben liegen mich in dem gegebenen /'eichen , und so mag ein Wattmit demselben vorkommen, da nicht zu denken ist, dass Ileineckc dasMonogramm selbst componirt habe.

2728. Gaspar Osello, der vorhergebende Meister, ist durch einebedeutende Anzahl von Kupferstichen bekannt, überwelche wir schon unter dem Monogramme CA V. No. 2243des ersten Bandes gehandelt haben. Doch kommt erauch obon unter Q. A. V. und G. A. /'. F. vor.

Die Abbreviatur QA8P, mit der Jahrzahl fflfl*, ebenfalls in einemTafelchen, aber ohne F., findet man auf einem Platte mit Venus undAmor, ersterc an der Quelle von einem Kosendorn verwundet, währendAmor schläft. Gegen die Mitte steht in einem Täfclchen: L. I'KNIS in.,und im Täfclchen rechts: oa.hi«. — l$6't. Im Rande sind vier lateinischeVerse, und die Adresse des Nicolo Nelli. II. 11 Z. Br. 7 X. 0 L.Das obige Täfelchen findet man auf einem Platte, welches in Copicnach Giorgio Mantuano Apollo auf dem Parnass und die Musen ander Hippocrcno vorstellt. Rechts in einem Täfelchen steht: L. t'ENNis in.,und gegen die Mitte unten ist obige Schrift. Nicolo Nelli deutete seineAdresse durch 1\ IS er. in«.; an, II. 12 Z. Br. 15 Z. 6 L.

2729. Gasparo Molo, der oben Hüter <iAS. M. eingeführte Stempel-C \SP ) Schneider, soll auch Medaillen mit. der ersten AbbreviaturGA8P M \ tf'' Z(!icn " 1 ' 1 ' uaben. Mit dein Urisatze M erklärt Schlick-

eysen diese Abkürzung auf Gasparo Moron, welcher um1628 in Mantua Stempel zu Münzen schnitt. Auf irgend einer päpstlichenMedaille aus dieser Zeit dürfte aber an G. Molo eher zu denken soyn.

2730. Gaspar Osello kommt unter den vorhergehenden Nummern zuCASI'All P F 1 r ('h wiederholten Malen vor, und daher beschränken

' wir uns hier auf einen einzigen Kupferstich.Osello copirte nach Giorgio Ghisi das Abendmahl des Herrn, welchesletzterer nach einer Zeichnung des Lombard Lombardus gestochenhatte. Auf dieser Copie steht nach Huber dtf obige Name, gr. qu. fol.

9711 Art.'., -„'n .•„ n„..„. steht auf einer geistreich radirtenLand-

2731. Gutpwo m Roma schaft -t w » erfftll iM1 Mittelgründe,

und mit zwei Fischern, welche rechts vorn ein Netz aus dem Wasserziehen. Links im Rande der Platte steht der Name. Tl. 9 Z. 6 L. Br. 13 Z.

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