Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
961
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GA —GAB. Nr. 2680 — 2686. 961

2680. Giovanni Agocchla. oder Agncchia, soll nncli Christ und/"j a Orlandi durch dio Buchstaben (1. A. seinen Namen angedeutet' haben. Man findet sie in einem Herzschilde des Verlags-

zeicheus des genannten Agncchia, welches Agostino Carracci gestochenhat. B. XVIII. p. 155 No. 270. Dieses Blatt ist 5 Z. 3 L. hoch, und4 Z. breit.

Ein Kupferstecher oder Architekt Gio. Agncchia spielt auch imvorhergehenden Artikel des Meisters G A. mit der Fussangel eine Rolle.

2681 Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten HälfteA . des 16. Jahrhunderts gelebt haben durfte. Wir kennen eineA * Copie der Geburt Christi nach A. Dürer, B. No. 2. Mariakniet in der Vorhalle eines ruinösen Hauses, und betet das auf demSteine liegende Jesuskind an. Joseph füllt einen Krug mit Wasser,und oben erscheint der Engel. An einer Mauer bemerkt man dieBuchstaben G. A. Oval. H. 2 Z. Br. 1 Z. 7 L. Dieses Blättchenkennen Bartsch und Heller nicht.

«082. Chr. Amend, und C. Armshelmer, beide Formschneider,y-, a haben Blätter mit den gegebenen Buchstaben bezeichnet. Es'-»-'»■ ^t daher CA. zu lesen, in dieser Form mochte man aber eherO.A.. G. A. vermuthen. Man findet diese Buchstaben auf Abbildungenvon Thieren in Dr. Kaup's Naturgeschichte des Thicrreichcs. 3 Bände.Darmstadt 1835, 8.

2683. Georg Joseph Carl Maria Freiherr von Aretin, geb. 1771,Cl A-, ra( ^ rte ft l s J" n 8 er Mann einige Blätter nach F. Kobell und£/ uu Weirotter, auf welchen aber die Buchstaben G.F. v. A. vor-kommen. Die Cursiven G. A. findet man auf lithographirten Ansichtenvon bayerischen Schlössern. Diese Blätter gehören zu den Incunabeluder Lithographie in München.

2684. Georg Adam, Landschaftsmaler und Radircr, Schüler vonw A. W. Küffner in Nürnberg, hintcrliess eine grosse Anzahl

( _/^JJ, von Zeichnungen in Gouache, auf welchen die gegebenenCursiven vorkommen. Auch seine radirten und gestochenenBlätter sind zahlreich, und erschienen fast alle im Verlage des Dr.Campe in Nürnberg. Wir wissen nicht, ob auch auf solchen Produktendie Initialen vorkommen. Der Künstler starb zu Nürnberg 1823 in derKraft der Jahre.

2685. Georg Apianns, nach seinem Familiennamen Dienewitz, istim ersten Bande No. 2193 eingeführt, und wir berufen unsdaher im Weiteren auf jenen Artikel. Apianns war Buch-drucker, und als solcher wahrscheinlich auch Formschneider.Es könnten daher die Vignetten mit diesem Zeichen von

ihm selbst geschnitten seyn, so wie die Randleisten, in welchen dasunten gegebene Schildchcn mit den Buchstaben GAB vorkommt

2686. Gnstav Adolph Böhnisch. Landschaftsmaler aus Schlesien,syr~*\ machte seine Studien unter Leitung des Professors Wach inr^-l|-C Berlin, und begab sich dann zur weiteren Ausbildung nach

AlU Düsseldorf. Reisen in Böhmen, Mähren, Schlesien, Nor-wegen und Dänemark bereicherten sein Portefeuille mit einer Mengevon Studien, nach welchen er von 1831 an in Berlin viele Bilder inOel ausführte, welche bei Gelegenheit der Kunstausstellungen sich

Monogrammlateu Bd. II.