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jährigen Krieges, welche 1844 bei G. Westermann in Braunschweig er-schien, 12. In diesem Werke sind ungefähr 180 Holzschnitte nachden Zeichnungen von Pfeiffer, und auf den meisten kommen obigeMonogramme vor, welche aber auch etwas variiren. Die Holzschnittesind von A. Vogel, Benneworth u. A. Die Zeichen der ersten Reihefindet man auf Bildnissen im Album von Autographen zur 200jährigenFeier des westphälischen Friedensschlusses. Leipzig, T. 0. Weigel1848, gr. 4. Diese Portraite sind ebenfalls in Holz geschnitten.
Pfeiffer ist aber auch durch Gemälde in Ocl bekannt. Daruntersind militärische Scenen, besonders solche aus der Zeit des dreissig-jährigen Krieges. Dann malte er auch Scenen aus dem Volksleben,Pferdestücke, Landschaften mit jagdbaren Thieren u. s. w. Im Jahre1853 begab sich der Künstler nach München, wo mehrere Gemälde inden Privatbesitz übergingen. Der Kupferstocher Payne in Leipzigerwarb 1852 bei der Ausstellung in Braunschweig ein unter dem Namender besorgten Mutter bekanntos Bild, welches A. Krause für Payne'sKuustverein gestochen hat, qu. fol.
2597. F. W. Brandshagen.-Kupferstccher, war um 1712 in Lemgoffhr.B y^i4. thätig. Von ihm ist ein grosser Theil der AbbildungenS^A\& ■ SSulfif in Engelbert Kämpfer's Amoenitatum Exoticarum l'oli-tico-Physieo• Medicarum Fasciculi V. Lemgoviae 1712, 4. Auf diesenBlättern kommen obige Buchstaben mit dem Beisatze fecit oder Sculps,und dann ein aus denselben gebildetes Monogramm vor. Letzteresmüssen wir unter WFB. bringen.
2598. Unbekannter Maler, welcher in der zweiten Hälfte des^/* /o 18. Jahrhunderts thätig war. Man findet Blumenstücke
rtjj täP in Gouache, welche in der Weise der Regina Dietzsch*7W5y«/ , 0 behandelt, und mit den gegebenen Monogrammen be-zeichnet sind. Der Maler scheint in Nürnberg gelebt zu haben; zurErklärung des Zeichens finden wir aber keinen Anhaltspunkt.
2599. Unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit die beige-■pV^T) fügte Jahrzahl bestimmt. Er war der Zeitgenosse der
' hT * Wierx, in deren Weise das von ihm bekannte Blatt ge-/ Sil stochen ist, nämlich das Bildniss des Lorenz Durnhofer.Das Brustbild ist in % Ansicht nach rechts gerichtet. Das schlichteHaar ist kurz, der Bart aber sehr lang. Im Rande stehen zwölf latei-nische Verse: Hoc speclandus erat Laurentius etc. Unten gegen rechtsF. W. D. 1577. H. 5 Z. 8 L. und 1 Z. 9 L. Br. 5 Z. 10 L.
Bartseh behauptet nicht, dass die Initialen F. W. D. den Kupfer-stecher andeuten, meint im Gegentheilc, sie könnten sich eher auf denDichter der Verse im Rande beziehen. Jedenfalls ist der Kupfer-stecher unbekannt. In Boissard's Werk findet man eine kleine Copie.
2600. Francis W. Fairholt, Zeichner und Maler zu London, istFWF U,1S durch illustrirtc Werke bekannt, in welchen Holzschnitte' ■ r ■ nach seinen Zeichnungen vorkommen. Auf solchen BlätternF-W.F stehen die Initialen des Namens, und zwar in folgendenWerken: The Archaeological Album; or Museum o( National Antiquities.Edited by T. Wright. The illustrations by F. W. Fairholt. London 1045,gr. 4. Dieses Werk erschien in Heften mit vielen Holzschnitten und6 Platten, wovon eine colorirt ist.