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2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
930
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930 FW. Nr. 2593.

1845 an seine Mitglieder. Auch in Waguer's Nürnberger Bilderbuchsind Blätter mit den Initialen des Namens. Sie stellen Christus- undMarienbilder vor. Ferner zeichnete er auch Platten für Hcideloff'sOrnamentik des Mittelalters mit den Initialen des Namens. Ausser denfrühesten Abdrücken von grösseren Platten, den auch oft von Deutschenbenannten Epreuves d'Artisles , zeichnete Wagner immer nur kleinereBlätter mit den Cursiven.

Dieser Künstler ist auch als Schriftsteller bekannt, und zwar durchfolgendes Werk: Scenen aus Nürnbergs aller Künstlerwelt. Nürnberg1002. 8. Es enthält Schauspiele, Dramen etc., und die Bildnisse vonA. Dürer, A. Kraft, P. Vischer und V. Stoss. Diese Portraite sindvon Wagner gezeichnet und gestochen.

2593. Friedrich Walther, Maler von Dinkelsbühl, wurde nach

Beyschlag (Beiträge zur Kunstgeschichte

"N-Vl -S n X /v der statlt Nördlingen I. S. 55) im Jahre

* W . jiX^/X©. 1460 Bürger in Nördlingen, und hatte da-

K selbst wenige Jahre später den Friedrich

f Herlein zum Collegen. Beyschlag behauptet

Y ' ~\^) .'VO . \0 • abcr ' dasS del ' Kua3tlcr 1472 nach Basel/ s\ ' > ' gezogen sei, indem er in Folge der an

seinem Weibe verübten Misshandlung einigeTage ins GcTängniss wandern musste. Im Münster zu Basel und Frey-burg sollen Glasgemälde von ihm seyn. Dieses mag Grund haben; dasBürgerrecht war ihm aber in Basel nicht zuTheil geworden. Er kommtim rothon Buche der Zunft zum Himmel daselbst nicht vor. Wulthermalte im Gegentheile mit Fritz Hcrlein den Altar in Bopfingon, dessenwir im Artikel des Herloin No. 2144 S. 781 erwähnt haben. Wenig-stens weiss man, dass ein Maler Fritz mit dem Barte, welcher mitFriedrich Walther von Dinkelsbühl identificirt wird, dem Herlein anjenem Werke geholfen habe. Beyschlag spricht aber von einem spä-teren Altarwerke des F. Herlein, welches in Wasserfarben auf Lein-wand (?) ausgeführt war. Auf der Fahne eines Kriegsknechts scheintder genannte Schriftsteller die Buchstaben W: N: mit der Jahrzahl1470 gelesen zu haben, wir wissen aber nicht, ob das Gemälde nochvorhanden ist.

Der Name unseres Künstlers kommt aur dem letzten Blatte einerxylographischen Armenbibcl vor:

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miff ein anber gemadjf.Unter dieser Schlussschrift sind zwei Schilde. In jenem links istein am Bauinstamme aufsteigendes Eichhörnchen, im Schilde rechtssind zwei Schncidmesser gekreuzt. An diese Schilde schliesst sich dieJahrzahl iMQ in alten Zeichen. Der Schild mit dem Eichhörnchengehört wahrscheinlich dem F. Walther an, welcher die Zeichnungenzu den Bildern geliefert haben dürfte. Es handelt sich aber nicht umOriginal-Compositionen, sondern um Copien der niederländischen Aus-gabe mit lateinischem Text. Das Werk enthält 40 Blätter, welchenur auf einer Seite bedruckt sind. Die Holzschnitte sind wohl vonHans Huring. Dieser Meister war Schreiner, und stammte aus Mu-tenau. Als solcher konnte er das Schneidemesser führen. Im Jahre1481 tritt er in den Steuerbüchern der Stadt Nördlingen als ingosesse-ncr Bürger auf. 6