Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
906
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906 F T. Nr. 2523 — 2527.

S. 379 mehrere aufgezählt, ein vollständiges Verzeichniss seiner Holz-schnitte würde aher in die Hunderte gehen. In seiner früheren Zeitbediente er sieh der gegebenen Zeichen, wechselte aber auch mit einemaus ST und Tl bestehenden Monogramme. Obiges Zeichen ist f roder (T zu lesen, d. i. Tompson fecit oder fculpsit.

2523. Unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit die beige-fügte Jahrzahl bestimmt. Bartsch IX. p. 547 zählt das von

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ihm vorhandene Matt unter den Erzeugnissen deutscherMeister auf, man könnte aber im Machwerke eher auf(\ /J"73 einen Italicner schliessen. Es ist diess eine Copie der^■■ i "—"^ Auferstehung Christi von Albrecht Dürer, B. No. 17, abervon der Gegenseite und mit Veränderungen, so dass der Stecher dasPlagiat verdecken wollte. Der Heiland erhebt sich mit der Fahne ausdem Grabe, und umher sind vier Wächter im Schlafe begriffen. Jenerrechts im Vorgrunde sitzt auf seiner Hellebarde. Im Originale um-geben fünf Wächter das Grab, und im Hintergrunde links kommen diehl. Frauen durch ein Thor. Der Copist schloss den Grund durch dieStadt. Rechts unten bemerkt man das obige Zeichen. Heller No. 403gibt irrig /$, an. H. 5 Z. 9 L. Br. 4 Z. 1 L.

2524. Francesco Trevisani, Maler, geboren zu Capo d'Istria den

F^p, 9. April 1656, gestorben zu Rom den 30. Juli 1746. DerSohn eines Architekten, Namens Antonio Trevisani, hinter-" A * Hess er historische Bilder, Portraite, Blumen- und Archi-tekturstücke , Landschaften mit Thiercn, Marinen &c. Nach der Mit-theilung Brulliot's II. No. 879 findet man Gemälde mit den InitialenF. T. Wir haben nie ein Bild mit denselben angezeigt gefunden.

2525. Franz Tymmermann von Hamburg gehört zu denjenigen

Frr* Schülern des älteren Lucas Cranach, welche bisher in der1 . Kunstgeschichte nicht genannt wurden. Wir vermuthen abernur, dass die gegebenen Buchstaben seinen Namen andeuten. Mansoll sie auf Zeichnungen finden, deren uns aber nicht vorgekommensind. Ueber Tymmermann gibt Dr. F. Schrader in der Zeitschrift desVereins für hamburgische Geschichte III. 3. S. 586 urkundliche Nach-richten. Im Jahre 1538 schickte ihn der Senat nach Wittenberg indie Schule des L. Cranach, und 1543 kehrte er wieder nach seinerVaterstadt zurück. Doch sandte der junge Künstler schon 1539 und1541 Proben seiner Fortschritte in der Malerei ein. Im Jahre 1541erhielt er bereits den Titel eines Malers des Rathes. Gemälde vonseiner Hand sind unsers Wissens noch nicht nachgewiesen. Man findetaber Holzschnitte mit dem Buchstaben T, welche vielleicht von ihmgefertiget wurden.

2526. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1770 in LondonF T wuhi lebte. Der Winckler'schc Catalog erwähnt ein land-r. J.SCUips. SCDa f t ij 0 ] leg Blatt unter dem Titel: The Englith Collage.Mit der Schrift: Geo. Smith pinx. F. T. sculps. Burford exe. 1773, qu. fol.

2527. Franz Baron von Thysebaert radirtc um 1790 einige Blätterv nach Nicolaus van Haeften, wie Brulliot II. No. 880 behauptet.

^ Wir kennen nur ein einziges Blatt nach diesem Meister, undzwar in Copie eines dem Verfasser des Peintre graveur unbekannten,aber in Rigal's Catalog No. 29 beschriebenen Blattes. Es stellt dieBüste eines schreienden Matrosen mit langen Haaren und hohem breit-krämpigen Hute vor. Auf letzterem ist die Pfeife gesteckt. Den Leibzeigt er fast vom Rücken, der Profilkopf ist aber nach rechts gerichtet.