Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
825
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FM. Nr. 2278 — 2279. 825

2) Ansicht der Trümmer bei Mühlberg in Thüringen. F. M. 1701.qu. 4.

3) Fluss- und Stadtansicht in van Goycn's Manier. F. M. 1 77 0.Dedie ä ma trtis ehere Mere au jour de sa naissanee ce 5 Urne de Mars,par Son ßs tres obiissanl. F. Munter, qu. 8.

4) Landschaft mit Hütten am Wasser in Everdingen's Manier,aber Copie nach Dietrich. F. M. 1777. qu. 8.

5) Stadtgemäucr mit Thurm in Th. Wyck's Manier, Copie nachDietrich. F. M. sc., qu. 8.

2278. Der unbekannte Maler F. M. lieferte die Zeichnung zu

F M P' c ' em Bildnisse des Herzogs Johann Galeazzo Visconti von

• vvnx - Mailand, welches Aubcrt für 1? Europe illustre. Paris 17H!~>,gr. 4, gestochen hat. Das Vorbild gab eine Medaille mit dem BildnisseVisconti'« , und somit kann höchstens von einer Zeichnung die Redeseyn. Dasselbe Portrait kommt auch in Abbe Velly's llistoire de France.Paris 1770, 4, vor.

2279. Medailleure , welche Stempel mit den Initialen F. M. zeich-P M neton. Vergl. Schlickcysen, Abkürzungen auf Münzen und Me-

• daillen &c, S. HO.

Friedrich Marl, Stempclschneidcr in Berlin von 1700—1743, warSchüler von K. Faltz, und stand in Diensten des Königs Friedrich I.von Prcussen. Die Initialen F. M. stehen auf einer Medaille, welchedie Akademie der Künste 1701 zum Andenken an den vier und vier-zigsten Geburtstag des genannten Königs prägen Hess. Der Medaillonv on Gold, welchen die Societät der Wissenschaften bei Gelegenheitdesselben Ereignisses überreichte, trägt den Namen des Künstlers.Auf anderen Geprägcn steht der Buchstabe M.

Franz Marteau, Stcmpelschncider in Paris um 1720 - 1730, sollebenfalls F. M. gezeichnet haben.

Friedrich Maul, Graveur und Miinzmeister in Düsseldorf von 1738bis 1741 , zeichnete Münzstcmpcl mit den Initialen seines Namens.Eine Medaille mit F. M. ist uns nicht bekannt.

Franz Matzenkopf sen., Medailleur, stand um 1738—1754 inDiensten dos Fürstbischofs von Salzburg, und schnitt die Stempel zuden salzburgischen Münzen. Auf solchen kommen die Initialen F. M.vor. Wir finden sie auch auf einem Medaillon mit dem Bildnisse desBischofs Sigmund von Schrattenbach zum Andenkon an seine 1753 er-folgte Wahl. Dieser Medaillon wird von dem älteren F. Matzenkopfherrühren. Von 1755—1796 war sein gleichnamiger Sohn bischöflicherMünzgraveur, welcher ebenfalls F. M. zeichnete. Es kommen aber vonbeiden auch Gepräge mit FMK. und F. MK. vor. Matzenkopf der Sohnzeichnete auf solche Weise eine Medaille mit dem Bildnisse des ge-nannten Bischofs S. von Schrattenbach. Es existiren aber zwei ver-schiedene Medaillen, die eine mit der Jahrzahl 1750 und der SignaturMatzenkopfs. Drei andere, mit F. MK. bezeichnete Medaillen, sind zumAndenken des Fcldmarschalls Laudon gefertiget, jede mit dem Bild-nisse desselben. Auf dem Revers der einen ist ein liegender Löwe1790, auf jenem der zweiten ein Palmbaum, mit der Legende: AlterAb Integro Seelorum Nascilur Ordo. Die dritte Medaille ist auf Laudon'sTod gefertiget, und daher im Revers dessen Mausoleum vorgestellt.Der jüngere Matzenkopf schnitt auch den Stempel zu dem seltenen,sogenannten Löwenthaler des Erzbischofs Hieronymus (Colloredo) vonSalzburg. Auf der Vorderseite ist das Bildniss des Bischofs, das ähn-lichste von allen. Der Künstler zeichnete darauf F. MK.