Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
810
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810 FK —FKD. Nr. 2222 — 2228.

2222. Friedrich Christian Klass, Landschaftsmaler und Radirer,fT'tIP 8eh. zu Dresden 1752, gest. 1827. Ein Künstler von Talent,

r*s nanm cr d fin zu seiner Zeit hochberühmten Dietrich, und be-.T-n, sonders Salvator Rosa zum Vorbilde. Er malte Jagden, undLandschaften mit Figuren und Thieren. Gleichen Inhalts sind auchseine radirten Blätter. Sie erschienen in Folgen, und darunter sindBlätter mit den Initialen des Namens. Sic verdienen die Beachtungder Sammler.

1) Sechs Landschaften mit Gebirgen, Wasserpartien, Hütten undFiguren. F. C Klass fec. i77ö, gr. qu. 4.

2) Sechs Landschaften mit ländlichen Ansichten, Bauernhäusern,Thieren und Figürchen. Auf einem siebenten Blatte steht: Erster Ver-such von F. C. Klass. J. C. Wemme exeud. Dresdae 1776. Vier Blättersind kl. 4., die übrigen qu. 8.

2223. Friedrich Kaiser, Zeichner und Maler, war um 1845 inCarlsruhe thätig. Er gab eine Folge von 8 lithographirtenBlättern heraus, unter dem Titel: Reisc-Sccnen. Componirt

und auf Stein gezeichnet von Fr. Kaiser. Carlsruhe (um 1845), qu. fol.Nur ein einziges Blatt dieser Originalfolgo ist unsers Wissens mit denInitialen des Namens bezeichnet.

2224. Ferdinand Kobell, Maler und Radirer, ist oben unter dem£ tt Monogramme No. 2209 eingeführt, und wir haben so aus-

J.J\-. führlich über ihn gehandelt, dass wir uns hier nur auf die

f iy- Initialen beschränken müssen. Man findet sie auf radirten

J f\, Blättern, wie an der bezeichneten Stelle bereits angedeutet ist.

2225. Dr. Carl Urban Keller von Zürich radirte einige Landschaftenn fs* und Alpengegenden, welche unter folgendem Titel erschienen:

U' /V. Auswahl verschiedener Gegenden und Bergformen aus den Hel-vetischen Hochgebirgen im Jahre Mi09. Auf einigen Blättern stehen dieobigen Buchstaben, auf anderen K. und K. f. Wir kommen daher aufdiesen Künstler zurück.

2226. Johann Christian Kiengel, Landschaftsmaler in Dresden

^l| (1751—1824), bezeichnete radirte Blätter mit den Buchstabenr\ ' h'. und K. f. , und nur im seltensten Falle kommen die-selben verkehrt vor. Wir werden daher unter K. f. ausführlicher überüber ihn handeln.

2227. Hans Brosamer soll nach Brulliot I. No. 20 der TrägerJ7- dieses Zeichens seyn. Diesem Schriftsteller wurde die Mit-id§3 theilung, dass man das gegebene Zeichen auf Holzschnitten derlliblia surdorum et mulorum, gr. fol. finde. Wir haben dieses Werknicht gesehen, und müssen uns daher des Urthoils enthalten. Brulliotsagt, dass die Holzschnitte mit Patronen in Farben gedruckt (illu-miuirt) seien. Das Zeichen bedeutet nach der Ansicht seines Be-richtgebers: Johannes Utosrimer von Fulda. Diese Auslegung ist aller-dings nicht sehr erzwungen, bei genauer Anschauung wird man aberFKB lesen, lieber Hans Brosamer handeln wir unter dem Mono-gramme // B ausführlich.

2228. Franz Kirchmaier oder Kiermaier, Maler von Regensburg,behauptet oben unter dem MonogrammeFK. No. 2203 eine ausführliche Stelle,und daher beschränken wir uns hier nur

^4W = » auf das grosse Formsehnittwerk mit dengegebenen Zeichen. Es gibt auf sechs Blättern eine Ansicht von Re-

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