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handlung über die ältesten italienischen Kupferstiche von F. T. Palgrave.Diese Abhandlung, nach Kugler's Handbuch der Malerei, ist auch apartvorhanden. Das oben erwähnte Handbuch der Kunstgeschichte, welches1845 zuerst erschien, erlebte von 1854 ab zu Stuttgart eine dritte, vomVerfasser ganz umgearbeitete Auflage, mit eingedruckten Holzschnitten,und dem Bildnisse nach A. Menzel, 8. Die italienische Uebersetzungnach der zweiten deutschen Ausgabe hat den Titel: Manuale detlaStoria delV Arte di Francesco Jiugler. l'rima Versione italiana fatta sulla2da tedesca dall' Ab. Pietro Mugna. Venezia lf!54, 4. Von seinen kleinerenSchriften über Architektur erwähnen wir nur noch die Vorlesung überdie Systeme des Kirchenbaues, gehalten am 4. März ifl43 im wissen-schaftlichen Verein zu Berlin. In zweiter Auflage , mit 7 Abbildungen,Berlin 1852, 8. Im Jahre 1854 war auch eine Geschichte der Baukunstmit Kupferstichen und eingedruckten Holzschnitten projektirt, welcheaber unterblieb. Von 1853 an erschienen bei Ebner zu Stuttgart seinekleinen Schriften und Studien zur Kunstgeschichte. Mit Illustrationen undandern artistischen Beilagen. Im Jahre 1855 waren 14 Lieferungen vor-handen , 1858 bereitete aber der Tod seinem ruhmvollen Streben einschnelles Ende.
Dr. F. Kugler hat sich, wie bereits gesagt, in seiner früheren Zeitauch als geistreicher Zeichner bewährt. Werke, in welchen Holzschnittenach seinen Zeichnungen, und eigenhändige Radirungen vorkommen,haben wir oben angegeben. Die ersten und zweiten Initialen findetman auf Vignetten in den kleinen Schriften und Studien desselben.Stuttgart 1853—1855, 8. Das dritte Buchstabenpaar steht unter einemlithographirten Blatte in Kreidemanier, welches wahrscheinlich vonKugler herrührt. Es. stellt Merkur und Angus vor. II. 5 Z. 3 L. Br. 7 Z.
2216. Unbekannter Kupferstecher, welcher in Nürnberg gelebt zu, haben scheint. Man findet ein radirtes, sehr mittelmässiges
J^K. • Stuk Blatt mit dem fast von vorn gesehenen Brustbilde einesMannes mit der Unterschrift: Virich Hans Starck Reipubl: Norib: Se-nator. iVot. Iöh6. üenat. 15(11. Oval in einem Viereck, Höhe 3 Z.Breite 2 Z. 2 L. Unten in Mitte des Randes stehen die BuchstabenF. K-, mit dem Stichel nach der Aetzung des Bildnisses und der Unter-schrift beigefügt.
2217. Fanny Körnlein, Formschneiderin von Darmstadt, fand obenPK V FC unter uem Monogramme No. 2204 eine Stelle, und*■ s>l,\A ^^~' es ist bereits bemerkt, in welchem Werke Blätter mitqJ^. (J'V.fCf'Jf den Initialen F. K. vorkommen. Die Lebensverhältnissedieser Künstlerin sind uns unbekannt. Wir konnten ihre Thätigkeitnur bis 1835 verfolgen.
2218. Franz Kanitz, Zeichner und Maler in Wien, ist unter demVU rz> iv? r\ C7=> Monogramme F. K. No. 2206 eingeführt, undL W/(ro JnJ° J& oü<° wir tragen daher nur nach, dass in der Leip-ziger illustrirten Zeitung von 1854 grosse Holzschnitte mit den gege-benen Initialen vorkommen. Sic stellen die Ankunft der HerzoginElisabeth von Bayern in Wien, und deren Vermählung mit dem KaiserFranz Joseph vor. Kanitz lieferte die Zeichnungen an die Redaktionder genannten Zeitschrift, und in Leipzig wurden sie von A. Tollerauf Holz übertragen. Die Buchstaben AT. beziehen sich auf denselben.
2219. Joseph August Knip, Landschafts- und Thiermaler, geboren_—^ . ^ zu Tillburg den 3. August 1777, malte anfangs Tapeten,
i\l IS und machte sich zuerst durch landschaftliche ZeichnungenU ■ I U • als Künstler bekannt. Er führte sie gewöhnlich in Deck-