Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
759
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FFFA—FFL. Nr. 2098 — 2102. 759

aus F. F. bestehenden Monogramms, welches wir oben No. 2071 bei-gebracht haben. Wenn wirklich Bilder mit F. F. F. vorhanden seynsollten, so ist jedenfalls zu untersuchen, ob sie nicht von FranzFrancken dem Alten herrühren. Das Zeichen des Letzteren habenwir No. 2074 gegeben.

2098. Unbekannter Zeichner oder Kupferstecher, dessen Lebens-F'.V-Tf • A° ? o. Ai zc ' t d '° nc 'S c fngtc Jahrzahl feststellt. Die gege-t •r'K'A J b 8 4> i, enpn initialen fand Körner auf einem Kupfer-stiche , welcher das Abendmahl des Herrn vorstellt. Im Rande stehtin Majuskelschrift: Sangvine Cliriste tvo sie nos et corpore pascis etc.Wilhelmus Keichius Fxcedcbat. Nach dem Datum folgt der OrtsnameCOLONIAE, alles rechts unten im Fussboden. Die Darstellung ist ineiner mit Blumen verzierten Einfassung. II. 7 Z. 1 L. Br. 8 Z. 2 L.

Der Kupferstecher hatte eine gute Zeichnung zur Vorlage , waraber nicht im Stande, dieselbe auf Kupfer fest zu halten. Merlo nenntkeinen Künstler, auf welchen die Initialen passen könnten. Brulliot,App. II. No. 92, deutet zwar drei F: Franz Floris Fccit, allein er fandsie auf Gemälden. Dann spricht auch die Jahrzahl £404 gegen FranzFloris. Nur eine Composition des alten Franz Francken könnte ver-muthet werden.

2099. Unbekannter Maler oder Kupferstecher, welcher nach Heller,F F I im 1 ) Mcmo # r -- Ij exicon 8. 129, in Italien gelebt haben soll.

. . . lui/J. rj er genannte Schriftsteller scheint ein geätztes Blattmit diesen Initialen vorgefunden zu haben, bezeichnet es aber nicht näher.

2100. Unbekannter Maler, dessen Zeichen Brulliot II. No. 1828»

•-f S beibringt. Er fand es auf dem von Häublin ge-/~, r\ f77 stochenen Bildnisse des Pastors Johann Sebastian4- 4- . f\ Mitternacht, fol. Nicolaus Häublin arbeitete um 1670\J <-/ **S \j bis 1680 zu Frankfurt a. M., und auch in Leipzig.In diesen Städten, oder vielleicht in Hanau , lebte der Maler, welchersich des gegebenen Zeichens bedient hat. Häublin stach auch einenProspekt von Hanau.

2101. Franz Floris ist oben unter dem Monogramme No. 2071■p -rp iy ^ eingeführt, und wir müssen uns daherr r. IV. 1 k urz f asgcilp Die ersten Initialen mitFF. I.V. 15i7. > IV. (Invenit) findet man nach Brulliotp-p' t4t pr-p rp» 7554 "' 8 '" au ^ Kupferstichen, welcherr.lV.tl.rn, J ) die freien Künste vorstellen, und beiHicronymus Cock erschienen. Die Buchstaben F. F. 1. V. mit vorange-setzter Jahrzahl /.547 stehen auf einem Gemälde im k. Museum zuBerlin , welches Dr. Waagen im Oatalogc S. 213 No. 167 beschreibt.Fs stellt Vulkan vor , wie er die von ihm auf dem Lager gefesseltenVenus und Mars zeigt. Die beiden F der dritten Inschrift kommenwahrscheinlich zum Monogramme verbunden auf dem Gemälde desFugelsturzcs im Museum zu Antwerpen vor. Wir haben auf diesesBild unter dem Monogramme hingewiesen.

2102. Francois du üuesnoy oder Duquesnoy, auch Fiamingho,

F. flamand jnuent. 1 »'\ d \° £1*25^ K° ,,iinnt .' ? h JFL **$& hß -p V,, /. I rühinteston Bildhauern seiner Zeit. Mehrere

r. inamand mv. > seiner Wer k e wurden gestochen. Auf Blätternr. flamand MM). j nach seinen Zeichnungen steht der Name Flamand.Dieser Meister starb zu Livorno 1642.