744 F E N — F E V. Nr. 2057 — 2063.
9n"S7 //„„ __,.„/ ^^ff-r liest man nach der gefälligen Mittheil-
2057. Fetigngd 1057 „ Iljs fcs Herrn Heubel auf kleinen Land-schuften mit historischer Staffage in der Weise des 6. van den Eckhout.Ueber diesen Meister, dessen Namensorthographie Bedenken erregt,finden wir keine weitere Nachricht.
2058. Jacobo Piccini, Kupferstecher von Venedig, welcher 161717 n geboren wurde, soll nach Brulliot II. No. 809 kleine Andachts-''''• ' • Bilder mit F». P. signirt haben. Man muss daher Fecit Piccinilesen. Auf anderen Blättern dieses Meisters stehen die Initialen I P.
2059. Claudio Ferrandini, Kopferstechef, arbeitete in der zweitene> j . Hälfte des 18. Jahrhunderts in Baris, und auch einigereiana. «c. Zeit in Toulon. Er stach Landschaften, Marinen und An-sichten von Städten nach Claude Gelee, Fontaine, J. Vornet, S. R. Vialy,D. Tenicrs u. A. Auf einigen Blättern steht der abgekürzte Name.Ferrandini starb um 1790.
9flfifl c—j 1? „ i . ci „; „ steht auf einem von Wenzel
2060. Ferd: Ferd: fil. pm.v. IIo , ]ar gcstochenen woimi(: |, ( , u
Bildnisse in Oval. Die Dame hat gelocktes Haar, Ohrringe, ein Perlen-halsband, eine reich gestickte Krause, und übrigens bemerkt man nurden Ansatz der beiden geschlitzten Acrmol. Links unten ist die Abbre-viatur des Namens, und rechts steht: W. Ilollar fecit. II. 2 Z. 6 L.Br. 1 Z. 8 L. Diese Büste soll das Portrait einer Gräfin von Kentseyn, da auf einem Abdrucke des brittischen Museums „Jiounless of Kern"steht. Dr. Parthey erwähnt dieses Blatt No. 1539 ohne Erklärung derobigen Abbreviatur. Herr Böruer glaubt, man könne: Ferdinandus Fcr-dinandi filius lesen, worunter der im .lahro 1689 verstorbene Bildniss-maler Ludwig Ferdinand Elle zu verstehen ist. Er nahm mit leinenBruder Peter den Taufnamon seines Vaters Ferdinand Elle zum Ge-schlechtsnamen an. Nach beiden Künstlern wurden Bildnisse gestochen.
2061. Herzog Ernst Ferdinand von Braunschweig radirte einige
r—r .jn , u r 4Ti't Landschaften mit Figuren und Vieh, aufFerdinand II. z. Ji. G. 1732. wdchcn dicsor Naino h &c . vürkon]mt) » fc 8 .
2062. Domenico Feti, Historien- und Landschaftsmaler, geb. zuXTVT r»T MAMTTIA PTXTV Mantua 1589, gestorben 1624. IntÜl . Ul. MAIN 1 UA 111NÄ. Mantua, und auch in ausländischenGallerien durch Werke bekannt, steht er in der Zeit, des Verfalls deritalienischen Kunst dennoch auf einer sehr achtbaren Stufe. Man nannteihn gewöhnlich Domenico Mantuano, er selbst aber zeichnete:Dominkus F., und Dom. F. Die obige Inschrift steht auf einem Bildeder Flucht der heil. Familie nath Aegypten in der k. k. Galleric zuWien. Es ist in Kupfer gestochen , sowohl in dem älteren BrüsselerGalleriewerke , als in jenem von S. v. Pcrgcr und Haas. Die Haupt-werke dieses Meisters sind alle durch den Stich bekannt.
2063. Roland le Fevre, Maler von Anjou , hielt sich lange inTT' t~ ' T T T o Venedig auf, und wurde daher Le Fevre de Venisef L V° l—i genannt. Der Künstler lebte aber auch einige Zeit
A' /»«r in London, wo er mit dem Prinzen Rupert von der
I O JJ. Pfalz in Berührung kam. Walpole versichert, dass
ihm dieser das Geheimniss der Schabinanier anvertraut habe, Niemandaber kennt ein Blatt von seiner Hand. R. le Fevre malte Bildnisse,Carrikaturen und auch einige historische Bilder. Ein solches mit derobigen Abbreviatur stellt die hl. Familie vor, wovon wir durch HerrnHeubel Kunde haben. Die Deutung des Zeichens: Le Fevre Londini