F E D — F E L. Nr. 2053 - 2056. 743
Auf achöuen Schaumünzen dieser Päpste, dann auch auf etlichen an-deren Medaillen, steht obige Abbreviatur, welche aber mit den InitialenF. P. und der Sylbe: F. PARM. wechselt. Dass man Federkus Par-mensis, oder Federigo de Parma lesen müsse, bedarf keiner weiterenErklärung. Eine Medaille mit dem Bildnisse des Papstes Gregor XIII.ist FED. PARM., eine andere F. P. bezeichnet. Jene mit der Abbre-viatur stellt auf der Rückseite die Eröffnung der heiligen Pforte vor.Eine andere Medaille mit dem Bildnisse dieses Papstes, und den Apostel-fürsten vor der Bildsäule des Mars, wurde für F. Mazio's Scries Ponü-ficum 1829 neu geprägt. Bolzeiithnl gibt in seinen Skizzen zur Kunst-geschichte die Medaille auf ['ins IV. mit einer halb nackten weihlichenFigur (Sccuritas Populi Romani) in Abbildung. Eben so schön istauch die Medaille auf Ilippolytns Estcnsis Card. Ferrar., mit demEinsiedler und einer nackten weiblichen Figur auf dem Revers. Einezweite Medaille auf Hippolyth von Este (S. R. K. Prcsb. Card. Ferrar.)stellt auf dem Revers Abraham vor den drei Engeln vor, bezeichnet:FED. PARM. Eben so bezeichnet ist eine Medaille mit dem Bildnissedes Herzogs Alfonso III. von Parma. Die Rückseite stellt verschiedeneThiere vor, welche aus dem Flusse trinken.
2053. Federlco Barrocci ist oben unter Fe. Bar. Vr. eingeführt,
Federious Jiaro. Vr. in. ) und cs lliUt dall0r I,icnt schwer,
wniritTCVS SVCAltVS im-fliitnr l die orstc Insthnft a » f ihn zuPhDLIULVbWAllVS mientor. > erklärcn Man findet sie auf
Federicus Luch, inuenlor. | 0 j nem J3i atte von Cornel Cort
mit der Stigmatisation des hl. Franz, kl. fol.
FederigO Zuccaro oder Zucchero bediente sich der beiden anderenInschriften nicht selbst, sondern sie fallen auf Rechnung der Kupfer-stecher. SVCARVS wird er auf einem Blatte genannt, welches dieSchöpfung der Eva vorstellt, kl. 4. Die Abbreviatur Zuch. steht aufeinem grossen Kupferstiche von Jacobo Franco. Dieses Blatt stellt dieVerläumdung vor dem Throne der Unwissenheit vor. Im Rande stehenlateinische und italienische Verse: lnfandwm. hm scelerum species Ca-lumnia etc.
2054. Teodoro Felippo Liagno, Maler und Radircr, ist unter dem■ji»j r • p Initial F. No. 1840 eingeführt, und mit BezugnahmeI elippo 1AÜ. f. au f j cneil Artikel bemerken wir daher nur, dass diegegebene Inschrift auf dem ersten Blatte der bereits erwähnten Folgemit Thierskelettcn vorkomme. Das Todtengcrippe schwingt eine grosseFahne, und links unten am Steine steht: Mors Signum extnllit etc. elc.Höhe 5 Z. 4 L. Breite 3 Z. 2 L. Vergleiche Bartsch XVII. p. 203,No. 14 — 28.
20'i , 5 F l'r M f stp h' au f einem radirten Blatte, welches dasÄViJd. reilX m. /. ]}j]j vl j ss C j ncs Mannes aus der Nürnberger
Familie der Gutthäter vorstellt. Der Verfertiger ist wahrscheinlich FelixMeyer, welcher freilich fern vou Nürnberg lebte. Er starb 1713 zuWydcn hei Husen.
oftKC rr n - ,. •„,, steht auf einem Kupferstiehe
2056. J<ehx. Pm. Hon. innen. mit dor Vermählung der beil.
Catharina in einer ornamentirten Einfassung, fol. Dieses Blatt ist nacheiner Zeichnung des Malers Feiice Pinarezzi aus Bologna ge-stochen. Die Lebensverhältnisse dieses Meisters sind unbekannt, manweiss nur, dass er 1577 zu den Mitgliedern der Akademie in Bo-logna zählte.