Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
730
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730 FCA —FCF. Nr. 1992-1998.

des kgl. Museums in Berlin. Es ist diess das Bildniss eines jungenMannes mit schwarzem Hute und der Feder in der Rechten, wie ersich an ein Pult lehnt. Das Gemälde ist vom 24. Oktober 1522 datirt.Die Zeichen des Künstlers verdanken wir der gefälligen Mittheilungdes Herrn Direktor Passavant.

1QQ9 P r A P A V stent auf einer schonen und grossen Me-isafi. i\u.ä,u.«. O. (]aille mit dem Bi ] dnissc ( i es Cardinais

Mazarin. Auf dem Revers ist die Gruppe des Herkules und Atlas mitder Umschrift: Bit Ovo nie Solvs. Die Bedeutung dieser Buchstabenkennen wir nicht, da sie bei Schlickeyscn nicht vorkommen.

1993. Unbekannter Kupferstecher oder Maler, welcher in derraj ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Italien thätig war. Er co-r^N pirte das Blatt von Agostino Carracci, welches einen Greis vor-stellt, wie er einem jungen Mädchen Geld anbietet, während der aufdem Bette stehende Amor den Bogen zerbricht. Rechts unten ist dasZeichen des Copisten , links steht: Ayusi. Car. in. Dieses Blatt istvollendet radirt, und kommt selten vor, 12. Dieselbe Composition habenwir auch unter C/, No. 345 beschrieben, da es sich um den bekanntenRebus handelt: Ogni cosa vince V oro.

1994. F. C Barcard, Stempclschneidor in Basel um 1756, warp, p n für die Münze thätig. Man soll die Initialen F. C. B. auf

• • Geprägen finden.

1995. Francesco Cecchl-Conti, Maler und Radirer, war um 1643IHC.C ITCC f& "' l , ' orcUi! thätig. Er kam mit Paolo Parigi in

. , t .j Berührung, auf welchen sich die Buchstaben P. P.

T C C Sc.PP t?/. beziehen. Cccchi-Corti ist durch geistreiche Radir-J ungen bekannt, deren mit den Initialen dos Namens

bezeichnet sind.

1) Ksequie di Maria Chrittinaniss. lieaina di Francia e di Navarracelebrate in Firenze — e descritte da Simone di Giovanni Berti 16&3,Folge von vier Blättern, fol.

2) Esequie Hella Majcsla Cristianissima di Luigi XIII il Giusto Redi Francia — descriue da Carlo Uati. Vier Blätter nach P. Parigi, fol.

lQQfi 17 Conto» »V,ii stc,lt auf einem radirten Blatte vonI5f»0. f. Lernen, inv. Gio Battista p a sq ila lini, welches die

Madonna mit dem Kinde im Schoossc vorstellt. Am Ende der Dedi-cation im Rande: Jo. Bapt. a Centen. I) D. F. Centen. inv. Jlomae superiorlicen.a 1621. II. 10 Z. 9 L. Br. 8 Z. 1 L. Unter F. Centen. istFrancesco Barbieri il Guercino da Cento zu verstehen, und Jo. Bapt.Centen. zeiclmeto Pasqualini aus Cento.

1997. Francesco Cesarinl, Medailleur, stand in Diensten des Papstesy r v Innoconz XL, behauptete aber neben Hamerani nur die zweite

• • Stelle. Mit F. C. F. bezeichnet ist eine Medaille mit demBrusthilde des Papstes und der Santa Casa in Loreto, vor welchereine Prozession vor sich geht. Cosarini arbeitete um 1670— 1680.

Auch Frangois Cheron soll Medaillen mit diesen Buchstaben be-zeichnet haben. Dieser Künstler ist oben unter F. C. eingeführt.

1998. Francesco Curti, Maler und Kupferstecher, geb. zu BolognaFCF um 1603 ' hinter,ies8 mehrere Blätter in der Weise des Che-r . v.J. r . ru ^ ) i, 1 Alberti, welcher aber mit grösserer Freiheit arbeitete.Die Initialen F. C. F. findet man auf Blättern mit Köpfen und anderenTheilen des menschlichen Körpers. Sie bilden eine Folge von dreissigBlättern, 4 und kl. fol.