728 FC. Nr. 1985 — 1889.
blickt nach dem römischen Ritter, welcher rechts die Worte: Qui prb.,in den Baum schneidet. Links unten steht: A C. in., rechts: F. C. Scu..qu. fol. Dieses Blatt wird gewöhnlich dem F. Carracci zugeschrieben,wir möchten aber an der Richtigkeit zweifeln, da dieser Künstler kaumder Schule entwachsen den Carracci feindlich gegenübertrat, und wahr-scheinlich die Zeichnung eines derselben verschmäht haben dürfte. Indiesem Falle könnte Francesco Camullo eintreten, wenn er auch bishernicht als Radirer anerkannt wurde. Unter den Buchstaben f. C. S.kommen wir auf Franc. Carracci zurück, das dort beschriebene Blattmit der Madonna auf Wolken wird ihm aber ebenfalls nicht angehören,da Agostino Carracci als Zeichner genannt ist.
Francesco Carracci starb zu Rom 1622 im 27. Jahre. FrancescoCamullo brachte sein Leben auf 86 Jahre, und starb 1650.
1985. Francesco Ceccht-Conti, Maler und Radirer, findet unterp p F. C. C. seine Stelle, indem die Buchstaben F. C. wahrscheinlich
nur auf einem einzigen Blatte vorkommen. Ueber die Radirungendieses Meisters handeln wir unter F. C. C.
1986. Francis Chauveau, Maler und Kupferstecher, behauptetFC. fe., f. C. fe. ) unter dem Monogramme CF. No. 8 einen ausführ-FC in et fe > l' cnen Artikel, und es ist bereits bemerkt, dassp p ■' t l unter den zahlreichen Blättern dieses Meisters auchr.L.m. eise. ] so i c j, e ,„i t d en initialen des Namens vorkommen.In derllistoire de Pharamond sind kleine Vignetten mit FC. bezeichnet.Solche findet man auch in dem numismatischen Werke von CharlesPatin. Auf den von ihm gezeichneten und gestochenen Theaterdecora-tionen steht: FC. in. et se. Auf historischen Blättern nach L. de 1»Hire zeichnete er FC. und f.C. Darunter ist eine schöne Landschaftmit den drei Grazien, und ein Blatt, welches das Urtheil des Parisvorstellt. FC. in. et fe. lesen wir auf den Blättern, welche die Judithmit dem Haupte des Holofcrncs , und Tarquinius mit Scrvius Tulliusvorstellen, fol. Noch häufiger kommt diese Bezeichnung auf Illustra-tionen in Büchern vor, wie in Scudery's : Clelie Hiitoire Romaine. AParis 166 i, 8. u. s. w.
1987. Fabrizio Chlari oder Claras, Maler und Radirer, nimmtF C in °^ en unter uer Abbreviatur Fabrit. Cla. No. 1881 seine Stelle
J ein, und wir verweisen daher nur auf jenen Artikel.
1988. Francis Cleyn, Maler, Zeichner und Radirer, ist oben No. 5js£ __ WH bereits eingeführt, da er sich auch eines aus C F g cU1 ''
" deten Monogramms bediente. Wir haben an der bezeich-neten Stelle mehrere Blätter aufgezählt, und auch auf solche mit denInitialen des Namens hingewiesen. Hier handelt es sich grösstenteilsum Stiche von Wenzel Ilollar nach Zeichnungen von F. Cleyn. DieseBlätter beschreibt Parthey in seinem Werke über W. Dollar, und wirmüssen uns daher mit einer kurzen Anzeige begnügen. Solche sind i»John Ogilby's Uebersetzung der Illiade des Homer. London 1660, fol-in dessen englischer Uebersetzung des Virgil. London 1654, fol., lQder lateinischen Ausgabe. London 1658, fol., und in dem Werke überChina. Die Anzahl der mit FC. bezeichneten Blätter ist indessen sehrgering, und noch seltener kommt ein solches mit der Abkürzung r,*vor. Der Hauptartikel über diesen Meister ist jener No. 5.
1989. Medailleure und Münzmeiiter, welche F. C. zeichneten, na cDp c Schlickeysen's Angabe, Abkürzungen auf Münzen des Alterthums,
des Mittelalters und der neueren Zeit &c. S. 104.