Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
726
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726 FBW — FC. Nr. 1976 — 1979.

der schönen gegenseitigen Copie stehen unten die Initialen verkehrt(T- V- H. '%■), und im Rande: Fred. Barotin» Vrb. fec. Es kommen aberContradrucke mit abgeschnittenem Rande vor, so dass die Namens-buchstaben wieder unten nach links in regelmässiger Lage erscheinen.In diesem Falle gibt das Blatt das Bild von der Seite des Originals,man erkennt aber die Copie auch an den Kreuzstrichen in den Strahlenum das Haupt der Madonna und des Kindes. Das zweite Blatt mitden Initialen F. B. V. F. stellt die Stigmatisation des heil. Franz vor.H. 8 Z. 6 L. Br. 5 Z. 5 L. B. No. 3. Auch von diesem Blatte gibtes eine Copie, in welcher die Initialen verkehrt stehen. Es kann aberbei allenfallsigen Contradrücken keine Verwechslung stattfinden, da dieCopie viel kleiner ist.

Die Initialen der zweiten Reihe stehen auf einem Holzschnitte inHelldunkel von zwei Platten, B. XII. p. 36 No. 11. Dieses Blatt stelltdie Ruhe der hl. Familie auf der Flucht vor. Die hl. Jungfrau sitztmit der Schale an einer Quelle, und daher ist das Blatt unter demNamen der Madonna mit der Schale bekannt. Auch einen Kupferstichmit den Initialen F. B. V. I. findet man. Er stellt die auf Wolkensitzende Madonna mit zwei Cherubimköpfen vor. Unten in der Mittebemerkt man die Abbreviatur: Ani fe. H. 8 Z. 10 L. Br. 6 Z. 3 L.Ueber dieses Blatt haben wir im ersten Bande No. 1044 gehandelt, inder Auslegung der Initialen herrscht aber ein Irrthum. Man mussF. Barocci Vrbinas, nicht Veneziano Invenit lesen.

1976. Frater Balthasar Weiler, Convcntual des Klosters BauzFBW Fec \ De ' Bamberg, befasste sich um 1626 — 1630 mit derF n w ' a l' f Kupferstecherkunst. Von ihm ist das verzierte Titel-r.o. W. del. J ^latt folgenden Werkes: Virgilio-Cento, Vitam etMiraculum Sanctissimi Patris Benedicti complectem Studio et Labore F. Bad-tasari Weiler etc. Anno M.DC.XXV (Bambergae) , 4. In der radirtenEinfassung des Titels sind oben drei Wappen von zwei Heiligen inOrdenstracht gehalten, und unten drei andere Wappen unter der Inful.Zu den Seiten stehen die Heiligen Benediktus und Scholastica alsStatuen. Weller stach auch eine Ansicht der Abtei Banz, welcheäusserst selten vorkommt.

Ein F. B. Werner zeichnete um 1720 verschiedene architektonischeAnsichten, deren auch in Kupfer gestochen wurden. Auf Blättern undZeichnungen dieser Art stehen die Buchstaben: F. B. W. del.

1977. Francois Chauveau findet hier nur einen nachträglichenrtf jf . £ Artikel, welcher sich jenem No. 8 anschliesst. Es ist^/f^.metjc. au f ,]j egeg Zeichen boreits hingewiesen, und daherenthalten wir uns des Weiteren.

1978. Don Ferdinand August, Prinz von Sachsen-Coburg, seit 1836o ^jt König von Portugal, radirte eine bedeutende Anzahl von

.09V 0 X Blättern, auf welchen gewöhnlich ein aus den Cursiven CF.gebildetes Monogramm vorkommt, wie wir es No. 16 gegeben haben.Das obige Zeichen mit der Jahrzahl 10^6 findet man auf einem Blatte,welches einen Cavalier mit Perücke, und einen Husaren auf der Al-tane vorstellt. Wir haben dieses Blatt 1. c. No. 3 beschrieben. Vgl.den folgenden Artikel.

1979. Don Ferdinand August von Sachsen-Coburg, König von Por-^ , -* (•- £ •'' tußali ist im vorhergehenden Artikel bereits einge-

(7 -feo ir f unrt > un d daher handelt es sich hier nur um den

^^J. 'i'^-' nöthigen Rückweis, da sein Zeichen auch unter

^-rfS 1 ^SrJ F c 8 e8ucnt werden kann. Im Uebrigen vgl. No. 16

>/.v>\°T dieses Bandes.

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