Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
717
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FB. Nr. 1939 — 1942. 717

Friedrich Briot, Stempclschneider in Mömpelgart und Stuttgart1593 — 1609.

Friedrich Brandt, Münzmeister in Rostock 1782 - 1795.

Filippo Balugani, Stempelschneider in Bologna 1770 — 1796. Erzeichnete auch: F. B. F. und F. BAL.

Francesco Barrattini, Stempclschneider in Bologna (?) 1770—1796.

Francesco Barbaro, Münzmeister in Venedig 1796.

Unbekannter Medailleur, welcher um 1791 in Paris geleht zuhaben scheint. Die Initialen F. B. stehen auf einer Medaille mit derUmschrift: Louis XVI Roy des Francois, dann auf einem Jeton des-selben Königs, welcher 1791 auf die Ausbeute der Minen in Piegue,Curbon und Arzillier geprägt wurde. Abb. bei Henne pl. 27. No. 292.Vielleicht ist unter den Buchstaben F. B. einer der oben nach Schlick-eysen erwähnten Künstler angedeutet.

1939. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1730 in Strassburg

_ j> gelebt haben könnte. Die gegebenen Initialen findet man auf■P • ■& Blattern einer Folge von Costümen der Stadt Strassburg, kl. 4.Auf einem Blatte steht die Adresse von G. F. L. Dehrie 1729. Einanderes Blatt ist von J. Folkema gestochen.

Die Initialen F. B. findet man auch auf kleinen Blättern mit Blumen,welche zum Gebrauche der Goldschmiede und Emailmaler bestimmtwaren. Sie bilden eine Folge von wenigstens 24 Stücken. Höhe 2 Z.Breite 2 Z. 7 L. Der Verfertiger lebte ebenfalls in der ersten Hälftedes 18. Jahrhunderts, und vielleicht handelt es sich um einen unddenselben Künstler.

1940. F. Bogaerts erscheint hier mit einem schön radirten undpß mit der Schneidnadel vollendeten Blatte, wir können aber über

den Verfertiger keine Nachricht geben , da er in dem WerkellLf.0, von Immerzecl, und in jeder anderen uns offen stehenden Kunst-quolle fehlt. Er ist vielleicht eine Person mit dem Schriftsteller FelixBogaerts in Brüssel, dessen Esquisse d' une hisloire des arts en Belgiquedepuis 1040 jusq'a 1H4-0 zu Antwerpen 1841 erschien. Seine schrift-stellerische. Thätigkeit lässt sich aber noch weiter verfolgen, und wirverweisen in dieser Hinsicht auf die R. Weigel'schen Kunstkataloge.

Das fragliche , mit F B 1040 bezeichnete Blatt enthält das unge-nannte Bildniss des Malers Quintin Mcssys. Er ist in Profil nachrechts gerichtet, und unter der einfachen Stulphaube fällt das schlichteHaar herab. Das Uebergewand hat einen breiten Kragen. Die Initialendes Stechers stehen an der Achsel. II. 4 Z. 10 L. Br. 4 Z. DiesesBlatt kommt selten vor.

1941. F. Baumgarten, Zeichner und Maler in Leipzig, ein jetztp H lebender Künstler, trug in vielfacher Weise zur malerischen

Illustration bei. Obige Initialen finden wir auf einem Holzschnitte,welcher einen Eckensteher mit der Brandweinflasche vorstellt, in dembei Hirschfeld zu Leipzig erschienenen Werke : Illustrirte Sclmurrpfernenfür heitere Leute.

1942. Francois Bonneville, Zeichner in Paris, war in der zweiten-^Z? Hälfte des 18. Jahrhunderts thätig. Er zeichnete die Bild-

_ • .....»«*• ■" n j ssc der französischen Revolutionshelden und Convents-

mitglicdor, welche im Stiche erschienen, unter dem Titel: Portraits desPersonages ceUbres de In Revolution par F. Bonneville. Paris 1796, 4.

A«f etlichen Blättern steht: F. B ..... del. G... Sculp. Der Stecher

heisst wahrscheinlich Guibert.