716 FB. Nr. 1934- 1938.
Die Blätter sind folgenden Inhalts :
1) Eine Stadt am Meere mit einem Fischmarkt.
2) Eine Schlacht im antiken Style.
3) Fine Hirachjagd.
4) Diana und Aktäon, näher beschrieben I. No. 1817, 4.
Diese Blätter scheinen sehr selten zu seyn. Sie sind 1636 und1637 datirt.
1934. Francesco Bartolozzl bediente sich auf punktirten Blätternp n gewöhnlich der Cursivcn F B. , und daher werden wir unten
• über ihn handeln.
1935. Francis Barlow, berühmter englischer Thiermaler undF. B. \ Radirer, tritt schon im ersten Bande No. 1625 auf,F Ii del un ^ ulltcr Bezugnahme auf jenen Artikel bemerken.,' ..' . \ wir vorerst, dass die Buchstaben F. B. auf Kupfer-'• • %n - I Stichen und Radirungen von F. Place, W. Dollar,F- K- — W. II. | W. Faithome, Grifficr u. s. w. vorkommen. Besonderserwähnen wir: Nouveaux (sie) livre d'oyseaux dessince au naturel. F. B.delin. J. Gole exe: cum l'rivilegio ordin: Hollandiae etc. Wenigstenssieben Blätter, qu. fol. Mit F. B., F. B. in. , und F. B. — W. B. be-zeichnete Blätter findet man in folgendem Werke: Uiversae AviumSpecies studiosissime ad vilam delinealae Per Fra: Barlow Insignissim :Anijlum l'ictorem Ouüiclm. Faithome exrudil 1650. Von den zwanzigBlättern dieses schönen Werkes sind achtzehn von dem Meister W. Tl.,d. i. Wenzel Dollar, gestochen. Die beiden anderen Blätter rührenvon R. Gaywood her. Uarlow selbst hatte aber nur zwei Blätter be-zeichnet, jene mit dem Käuzchen und den vier Reihern. Parthey No. 2134und 2140. D. 4 Z. 10 L, Br. 6 Z. 7 L. Unter W. H. werden wirauf W. Dollar, und das Werk von Parthey zurückkommen.
1936. Francesco Barlacchi soll nach Brulliot II. No. 771 der ita-
Fjv, -j-, -y- f-i lienische Kunsthändler heissen, welcher durch die'i-5 lL.A.v-1 gegebenen Buchstaben sein Verlagsrecht beurkundet.Nach der Angabe des genannten Schriftstellers steht diese Adresseauf Kupferstichen nach Battista Franco, wir können aber kein Blattmit derselben namhaft machen. Es ist uns* nur der KunsthändlerTommaso Barlacchi bekannt, welcher um 1540 Platten von Meisternaus der Schule des Marc Anton erwarb, und dessen Adresse den Kunst-sammlern nicht immer erwünscht ist, da sie auf zweite Drucke deutet,und öfter eine Retouche vermuthen lässt. Wir kennen nur ein einzigesanonymes Blatt mit dieser Bezeichnung. Es gibt die Büste einer jungenFrau mit langen gelockten Haaren, wie sie die linke Hand an dieBrust legt. Schönes Blatt, s. gr. fol. Der Stich gehört dem 16. Jahr-hunderte an.
1937. Francesco Balano, Kunsthändler in Venedig um 1590 bisV Ii 0 1620. In seinem Verlage erschienen mehrere Radirungenf. Ii. exc. deg G u , goppe Diamantini. Die Buchstaben F. B. findetman auf dem Blatte mit der Dido am Fusse des Scheiterhaufens, 4.Auf anderen Blättern dieses Meisters steht: Franc' Bai exc. , Fran.Bal s ex., Fran'lBalan* Exc. u. s. w.
Auf Kupferstichen nach französischen Meistern beziehen sich dieseBuchstaben auf Francis Bourlier, oder auf F. Blin.
1938. Medailleure und Münzmeister, welche Gepräge F. B. zeich-p i> neten. Darauf geht Schlickeysen, Abkürzungen auf Münzen,
• • Medaillen und münzartigen Zeichen &c, S. 104 ein.