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2 (1860) CF - GI
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680
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680 F. Nr. 1828 — 1832.

Friedrich. Die erwähnte Chronik erwähnt seiner bis 1476 als städtischenMünzmeister. Vergleiche E. Rüppell, Abzeichen <fec. der FrankfurterMünzen und Medaillen im Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst.VIII. Heft. S. 59.

1828. Stempel der Porzellan-Manufaktur in Fulda, welche 17804. von dem Landgrafen Friedrich II. von Hessel-Cassel gegründet

wurde. Das Fabrikzeichen ist den verschiedenen Fabrikatenaufgedruckt. Es scheinen aber zwei Stempel gebraucht wordenzu seyn, indem das von Brongniart gegebene Zeichen etwasabweicht. Der beigefügte Stempel ist dem Werke von J. Mar-ryat, dessen in der Einleitung erwähnt ist, entnommen.

1829. Stempel der Porzellan-Manufaktur zu Fürstenberg in Braun-

i schweig, welche von jeher einen starken Betrieb hatte. Die*^^ verschiedenen Fabrikate sind bemalt und weiss, letztere zum

gewöhnlichen Gebrauch und auch mit - bezeichnet. Der ge-

gebene Stempel ist den eigentlichen Kunstprodukten eingedruckt.'

1830. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte<f* des 15. Jahrhunderts thätig war. Bartsch, P. gr. VI. p. 399, be-HL schreibt ein Blatt, welches als Ornament für Miniatoren einephantastisch gezeichnete Blume vorstellt. Sie kommt aus einem Zweigehervor, dessen Spitze unten nach links geht. In der Mitte oben istder Buchstabe F. H. 2 Z. 9 L. Br. 1 Z. HL. Dieses Blatt istschlecht gestochen, und rührt sicher von einem Illuministcn her. InUlm lebte eine Malerin Friess, welche Blumen und Ornamente mitsolchen malte. Sie erscheint 1455 zuerst im Bürgerbuche. Diese Friesskönnte allenfalls ein Blatt dieser Art in Kupfer gestochen haben.

1831. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfte_~ ^, —>. des 16. Jahrhunderts in Nürnberg gelebt zu haben

J^ ^"^ \ scheint. Man findet einen grossen Holzschnitt von

ä J drei Platten, welcher die topographische Abbildung

Jk ( des Landes Württemberg als Landschaft mit Städten,

^ Ij ^, Schlössern und ihren beigefügten Namen gibt. Oben

W ) gegen die Mitte ist eine Bandrolle mit der Schrift:

/ ABCONTERFECTUR DES LCEBLIOHEN FÜRSTENTHUMBS

( Wietemberg, und im Cartoucho sind drei Reihen

J^ gedruckter Verse: AUhie in dieser Tafel stet -------.

Wer es durchwandelt der sag Ja. Das gegebene, unsdurch Herrn J. A. Börner mitgetheilte Zeichen ge-hört sicher einem Xylographen an, indem auch dasSchneidmesser und das Stemmeisen beigefügt sind. Diese Instrumentesind rechts und links einer leeren Bandrolle eingeschnitten. Untenausserhalb der Karte ist die Adresse des Formschneiders Georg Langin Nürnberg. Letzterer war bereits 1559 thätig, und seine Spur lässtsich bis 1598 verfolgen. Auf seinen Holzschnitten kommen die InitialenGL vor, und somit könnte man das obige Zeichen nur in dem Falleauf ihn deuten, als ein nach oben gekehrtes L mit F darin vermuthetwerden wollte. Die topographische Karte von Würtemberg ist sehrselten. Mit den Bordüren H. 16 Z. 6 L. Br. 37 Z. 4 L.

1832. J. V. Flicht soll nach einem uns zustehenden älteren Mono-JEf A grammen-Verzeichnisse der Träger dieses Zeichens seyn. Wirj£ $ kennen keinen Künstler dieses Namens, nur einen v. Flieth,den Onkel des Malers Hermann van Flieth, welcher in der zweiten