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652 E S. Nr. 1755 - 1757.
4) Das Titelblatt der liiblia germanica. Das ander Teyl des alhenTestaments. Nürnberg, F. l'cypus 152b. In dieser Bibel sind auch nochandere Blätter von K. Schön. Die Platten wurden dann zu Biblia sacrautriusque testamenli ------. Norenberge ap. F. l'eypus 1530 benutzt.
5) Vitruvius. Teutsch. Nemlichen ------ Vitruuii Pollionis Zehen Bücher
von der Architektur ------ . Durch Gualtherü H. Rivium. Nurenberg, J. Pelrejus
15M, 15WI. 155(1 (Nürnberg, G.Heyn), 1575, 1616 (Basel, Henric-petri), fol. In diesem Werke sind viele Holzschnitte von E. Schön.
6) Der fürnembsten, notwendigsten, der ganlzen Architectur ungehörigen
Mathematischen vnd mechanischen Kunst, eigentlicher bericht ------- durch
Gualtherum H. Itiuium, Nürnberg, J. Pelrejus iü'tl, 1550 (G. Hayn), fol.In diesem Werke sind sehr viele Holzschnitte von E. Schön, welcheBartsch, wie jene in den obigen Büchern, nicht kannte. Darin ist imspateren Drucke das von Bartsch No. 33 beschriebene Blatt mit demgerüsteten Bitter unter einem Portale mit zwei Säulen sitzend. Untengegen rechts ist das zweite nach Bartsch gegebene Zeichen mit derJahrzahl 1524. H. 9 2. 7 L. Br. 6 Z. 2 L. Im alten Drucke fohltder Text auf der Rückseite. Es kommen auch colorirte Exemplare vor.Der von den Kriegsinstrumenten umgebene Held erinnert an KaiserMaximilian.
1755 Erhard Schön könnte der Träger dieses Zeichens seyn, ob-gleich es von den Monogrammen desselben abweicht.Nach der gefälligen Mittheilung des Hrn. J. A. Börnerfindet man es auf einem in Holz geschnittenen Titel-blatto mit der Zeichnung eines steinernen Portales , anscheinlich zueinem Buche über Perspektive, fol. Das Zeichen steht unten gegenrechts. Sollte dieses Blatt in einem Werke von Gualther H. Riviusvorkommen, dann wird es von E. Schön herrühren, da dieser Künstlernach Zeichnungen desselben geschnitten hat. Vgl. den vorhergehendenArtikel.
1756. Unbekannter Zeichner, welcher in Prag gelebt haben dürfte.Das gegebene Zeichen gleicht jenem des Erhard
I C 1 O Schön von Nürnberg, die Zeichnung, auf welcher esj Oo vorkommt, kann aber von diesem Meister nicht ge-fertiget seyn. Es ist diess die mit Figuren und Arabesken verzierteTitelcinfassung einer Handschrift der Evangelien in böhmischer Sprache,unter dem Titel: Nyha rodu Gezysse Krysta, syna Davidowa, syna Abra-hamowa etc. Dinks unten ist das Zeichen mit der Jahrzahl i52(l, fol.Im dritten Hefte der Pergamentmalereien und Federzeichnungen desMittelalters, copirt von J. M. Schottky. München 1833 fol., ist eineNachbildung dieser geistreichen Zeichnung.
1757. Hans Estlinger, Bildhauer in München, stand in Diensten.* r" jr-y rn fn des Herzogs Albert V. von Bayern, und scheint ein
IS jHj / / Künstler von Ruf gewesen zu seyn. Nach einerG*C Mi—i / ' von Herrn Pfarrer E. Geiss uns mitgetheilten ur-kundlichen Notiz ersuchte der Erzbischof Michael von Salzburg den29. Dezember 1558 den Herzog, ihm den genannten Bildhauer zu senden,um durch ihn sein Grabmal fertigen zu lassen. Es bestand in einemAltäre mit einem Basrelief, und bezeichnete im alten Dome die Stelle,wo die Gebeine des Bischofs ruhten. Später ging das Monument zuGrunde, da der Erzbischof Wolf Dietrich den Dom abbrennen liess,um einen neuen zu bekommen. Das gegebene Zeichen steht am Bassindes sogen. Liendlbrunnens, d. h. St. Leonhards-Brunnen in Traunstein.Aus dem Becken erhebt sich eine Säule, auf welcher der geharnischte