Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
642
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642 EP —EPE. Nr. 1720—1727.

haben auch seine Werke angezeigt, und daher bemerken wir hier nur,dasa man auf biblischen Blättern nach J. J. v. Sandrart und Ch. Eimartdie Initialen E P. finde, zunächst in der Endter'schen Bibel. DasMesser ist oben und unten , und auch nach den Initialen beigegeben.

1720. E. Fenpin, Formschneider in Leipzig, ist oben unter dempm Monogramm EP. No. 1713 eingeführt, und es ist bereits gesagt,^ I" in welchem Werke die gegebenen Initialen vorkommen.

1721. Eugene Modeste Edme Lepoittevin behauptet unter demjg) (7\ Monogramm EP No. 1714 eine ausführliche Stelle, und da-

Ci t/ her bemerken wir hier nur, dass die gegebenen Initialen aufAquarellen und anderen Zeichnungen, und dann auf Lithographien vor-kommen. Wir haben unter dem Monogramme bereits darauf hin-gewiesen.

1722. Unbekannter Medailleur, welcher um die Mitte des 17. Jahr-_ hunderts thätig war. Die gegebenen Initialen findet man auf

* einer Medaille mit den Brustbildern des Königs Friedrich III.von Dänemark und seiner Gemahlin Sophie Amalie. Dieser Königherrschte von 1648- 1670. Seine Vermählung erfolgte 1643, und somitwurde die Medaille 1648 oder bald darnach ausgeprägt. Abgebildetbei 0. Jacobäus Tab. XXV.

1723. Dr. E. Peart, Kunstliebhaber in London, legte eineSamm-r, r> lung von Zeichnungen und Kupferstichen an, und schrieb auf

Oe/ jedes Blatt die Initialen seines Namens. Diese Sammlung istjetzt zerstreut.

1724. E. Ph. Calme , Kupferstecher, hielt sich längere Zeit in/? fö O /■'/an Wien auf, ist uns aber nach seinen Lebensverhält-G </ U 11 Jy' nissen unbekannt. Man findet Aquatintablätter mitLandschaften und Thieren nach Heinrich Roos. Auf solchen Blätternstehen die Initialen dos Namens mit dem Beisatze : Sculp. Viennae, 4.Der volle Name ist auf einem radirten Blatte mit Thieren nachF. Kobell ausgedrückt, qu. 4.

1725. E. Paul Hippolyte Durand, Zeichner und Archäolog zu•p) tj Paris, ist uns durch folgendes Werk bekannt: Manuel

—i IV^ 'r£_r> d'lronographie chritiennc grecque et latine, — par M. Didron.J -L)Jj - ^ Traduit du Manuscrit Byzantin, le Guide de la peinture parD. P. Durand. Paris 1045, 8. In der Iconographie chritienne parM. üidron. Paris 1043, 4., sind Holzschnitte nach seinen Zeichnungen,die meisten nur in schönen Umrissen. Auf Blättern dieser Art sinddie obigen Zeichen beigefügt, auf anderen stehen die Initialen E PH />.

1726. Unbekannter Maler, welcher gegen Finde des 18. Jahr-F P Y} V hunderts in Deutschland gelebt haben soll. Brulliot

• * ' II. No. 717 beschreibt ein radirtes Blatt, welches denkleinen Johannes mit dem Kreuzchen in der Rechten vorstellt. DerKnabe sitzt auf dem Boden, und rechts neben ihm ist das Lamm. DieInitialen stehen oben in der Luft. H. 2 Z. 1 L. Br. 2 Z. 5 L.

1727. Engelhard de Pee, Maler von Brüssel, kam als junger Mannü p u | nach München, und wurde da von Herzog Wilhelm V.H<. r. C;. ( begünstigt. Er malte 1581 die Bildnisse dieses Fürsten,J£ PE I un( * se ' ner Gemahlin Renata^, sowie solche von Mit-gliedern des Hofes, wofür er die Summe von 434 fl.