Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
632
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632 EM —EMA. Nr. 1686 - 1690.

Mailand mit E. M. bezeichnet. Das Portrait ist einem Medaillon ent-nommen, und somit ist der Meister E. M. nur als Copist zu betrachten.Der Stecher hatte wahrscheinlich eine farbige Vorlage.

1686. Edme Moreau, Kupferstecher von Ilheims, war um 1616 bis

EM sculv 164 ° in Paris tnäti S- Nacl1 Brulliot II. No. 712 findetV' man die Initialen des Namens auf keinen Blättern imOfficium Beatae. Mariae. Musscponli i017, 16. Sie sind schwarz undtrocken behandelt. Wir wissen von kleinen Stichen in: Lei ßoses- deV amour Celeste par de Bosieres de Chaudency, MI 19, dann von siebenVignetten nach Baussonet für: üessin de V hisloire de Bhcims parBergier 1038. Ein anderer Moreau, oder derselbe, gab 1633 Schrift-muster heraus.

1687. Eduard Merk, Genremalcr, geb. zu München 1816, ist durch/^. n Genrebilder bekannt, welche aber meistens mit dem Namen

G/*A O bezeichnet sind. Wir haben 1840 im Künstler-Lexicon^-S ^— J IX. S. 150 seiner erwähnt, und bemerken daher hier nur,dass der Künstler noch gegenwärtig in voller Thätigkeit ist.

1688. Maria Anna, Erzherzogin von Oesterreich (1743—1789),P A4 ß -C " atte e ' n glückliches Talent zur Kunst, und zählte auchC/v"l/l/Vj- Z u den Ehrenmitgliedern der kaiserlichen Akademie inWien. Sie malte Landschaften, Genrebilder und Stillleben. Ihre Ka-dirungen liefen nach und nach auf eine Folge von 16 Blättern heran,welche meistens mit dem »amen und den Jahrzahlcn von 1769 —1772versehen sind. Sie bestehen in Landschaften mit Figuren , Marinen,Interionen mit Figuren und Thicren, Figuronstudicn, Stillleben u. s. w.,8, 4, kl. fol. In ganzer Folge kommen diese Radirungen in qu. fol. vor.Ein Blatt mit obigen Initialen gehört zu den Landschaften Hechtsneben zwei Pappelbäumen bemerkt man ein Platts, und links im Wasserzwei Kähne mit drei Männern. Unten in Mitte des Randes steht:E.M.A.f., gr. 8. Auf anderen Blättern dieser Erzherzogin findet manden Cursivbuchstaben,4. Bd. I. No. 83. Sic zeichnete aber auch M. A.f.

1689. Petrus a Merica, genannt Morecynus, Miricenys<J" und Myricinis, fand im ersten Bande unter AM EP.

x ^JV\ > No. 959 eine ausführliche Stelle, und daher enthalten wiruns jeder weiteren Erklärung. Das gegebene Zeichen erscheint hierverkehrt, und kommt in dieser Richtung selten vor. Wir finden es aufeinem grossen Kupferstiche mit dem von dem Kreuze abgenommenenHeilande, wie ihn seine Freunde beweinen. Dieses Blatt hat die Adressedes Hieronymus Cock, wie ein zweites, welches den Hcrodes vorstellt,wie er den Befehl zur Enthauptung des Täufers Jobannes gibt. DieComposition ist von Andrea del Sarto. Am Sockel des Thrones bemerktman das Zeichen, aber ohne Punkte, qu. fol. Im ersten, sehr seltenenDrucke ist der Fussboden nicht angedeutet. Näheres Aber diesenMeister siehe an der angezeigten Stelle des ersten Bandes.

1690. Louis Edwarmay, Zeichner und Maler zu Paris, ist unsseit 1840 bekannt. Man findet historische Bilder von ihm, dannauch Landschaften, architektonische Ansichten u. s. w. Ob er

sich auf Gemälden des gegebenen Zeichens bediente, wissen wir nicht,es kommt aber auf Holzschnitten vor in dem Werke : Le Moyen Ageet la Benaissance. — Publie sous In direction de M. Paul Lacroix. Puris1040 ff., gr. 4. Im dritten Bande sind altfranzösischc Costümbildernach seinen Zeichnungen. Er entnahm sie Glasgemälden.