EM. Nr. 1680-1685. 631
illustres de gravures sur acier et sur bois. Paris iObh, roy. 8, sind eben-falls Abbildungen nach Meissonier's Zeichnungen. Andere Holzschnittein den genannten Werken sind mit den Initialen E M. bezeichnet.
J. L. E. Meissonier von Lyon , Schüler des Malers L. Cogniet,gewann auf jeder Kunstausstellung eine Ehrenmcdaille , und seit 1846ist er auch mit dem Orden der Ehrenlegion geziert. Seine Werke ge-hören dem Genre an, erreichen aber als solche nicht selten einenhistorischen Charakter. Die Bilder sind gewöhnlich klein, an Kunstaber kommen sie grossen Meisterwerken gleich. In dem Buche vonAnatole de la Forge: La Peinture contemporaine en France. Paris1056, 8, ist ausführlich über ihn gehandelt.
1680. Emanuel Meurant oder Murant, Landschafts- und Architektur-EM ma ' er > geboren zu Antwerpen 1622, gestorben 1700. Schüler
• von Ph. Wouverman , unternahm er lteisen nach Frankreich,und Hess sich zuletzt in Leeuwarden nieder. Er malte Landschaften mitländlichen Figuren und Thieren, Ansichten von Schlössern, Landhäusern,Dörfern, Stadtthcilen &c., immer mit entsprechender Staffage. DieseBilder sind sehr fleissig vollendet und von reizender Färbung. Aufeinigen Gemälden stehen die Initialen E M., auf anderen der Name.Letzterer wechselt in der Orthographie. Auf einer Landschaft mitBuinen und Figuren in J. van der Heyden's Manier las einer unsererBerichtgeber E. Meurant , auf einer Gebirgslandschaft mit Beisendenund Pferden, welche bis 1851 in der Sammlung des Staatsrates vonKirschbaum in München sich befand , steht: Emanuel Murant pinx.Brulliot IL No. 712 nennt ihn auch E. Meuron.
1681. Etienne Martelange, Jesuit und Architekt in Lyon um 1628,E M so ^ nac ^ ^ ru ^' ot H- No. 712 architektonische Zeichnungen
• mit den Initialen des Namens signirt haben. Der genannteSchriftsteller beruft sich auf eine handschriftliche Notiz des bekanntenKunstsammlers J. Hazard.
1682. Unbekannter Glasmaler, welcher um 1590—1600 in der SchweizE M thätig war - Im Kloster Rathhausen waren mehrere Wappen
' und andere gemalte Scheiben, auf welchen die BuchstabenE M. vorkommen. Diese Malereien wurden verschleppt.
1683. Ernest Meissonier und Emile Montigneul, erstcrer als£ M Zeichner und Maler, letzterer als Formschneider , sind oben
unter dem Monogramme EM. No. 1679 eingeführt, und wir£ -M • haben auch bereits bemerkt, dass die Initialen des Namensauf Holzschnitten vorkommen. Diese Blätter gehören grösstenteilsdem E. Montigneul an, jene aber in der illustrirten Ausgabe von Paulet Virginie, par Bernardin de Saint-Pierre. Paris 11136, sind nach Meis-sonier's Zeichnungen geschnitten. Auf dem Blatte mit der inneren An-sicht der Kirche in Bethlehem sind die Buchstaben E M durch Punktegetrennt. Der Künstler botheiligte sich auch an der Oallerie de Portraitsgraves sur acier pour Paul el Virginie et la chaumicre Indienne Paris 11137.In den letzteren Jahren widmete Meissonier der Illustration keine Zeitmehr, da er als Maler mit jedem Bilde einen neuen Triumph feierte.
1684. Zeichen der Münze in Jekatarinburg. Man findet dieseg »| Buchstaben auf russischen Münzen von 1763 an, wie Schlick-
' eysen, Abkürzungen &c. S. 98 behauptet.
1685. Unbekannter Maler, welcher um 1750 in Paris lebte. In& M Pinx L Eur °P e iUuslre - Pari » <735, 4, ist das von Aubert
' gestochene Bildniss des Herzogs Galeazzo Visconti von