Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
629
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ELP — ELS. Nr. 1671 — 1675. 629

gestatoten Miniaturausgabe von Paul et Virginie, par Bernardin deSaint-Pierre. Paris, A. Masson fils 10311. Grössere Holzschnitte nachZeichnungen von Laville und anderen Meistern sind in der illustrirtenAusgabe der Contes de Boccace (Decameron). Paris lOhO, gr. 8. Danntrug er auch zur Illustration der Tagspresse hei. Im Journal amüsantvon 1856 und 1857 sind grosse Original-Lithographien von seiner Hand.In Kreidemanier behandelt stellen sie Genrebilder und Landschaftenmit Staffage vor. Auf solchen Blättern stehen die Initialen des Namens,breit mit der Kreide eingezeichnet. Auf dem grossen Blatte vom 27. Juli1857 sind zwei Lithographien nach Gemälden: eine Spinnstube, LaVeillee en Alsace, und ein Zug nach der Kirche mit dem Täufling, UnBapttime en Alsace, fol.

1R71 Vlfrnti- P st(> ht auf einem Kupferstiche von F. van Steen,iun. lAjraie r. welcher die Madonna mit dem Kinde auf dem

linken Arme vorstellt, halbe Figur in Profil, 8. Das Gemälde befandsich in der Gallerie zu Brüssel, deren Bestandtheile nach Wien kamen.Es wird dem Fra Bartolomeo di San Marco zugeschrieben, über welchenwir im ersten Bande No. 1686 gehandelt haben. Der genannte Malerwurde auch 11 Frate genannt, und auf dem Kupferstiche steht irrigElfrate.

1672. Elisabeta Slrani, geb. zu Bologna 1638, gest. 1665, hatteFl\ SV In a ' 3 Malerin verdienten Ruf. Hier handelt es sich abernur um eine Zeichnung, welche Lorenzo Loli radirt hat.Dieses Blatt stellt die halbe Figur der Madonna vor, wie sie das vorihr sitzende Jesuskind anbetet. Oben bemerkt man drei Cherubimköpfe.Unten links steht: Elis. Sir. In., rechts: L. Lot. f. Höhe 6 Z. 6 L.Breite 5 Z. Beschrieben von Bartsch XIX. p. 151.

l R74 Elisabeth 1732. 1 ^ n . tM di . csem ? ame " l®™" W JJ, drei101J. _.. *nna f Pnnzessinen ein, welche radirte Blätter

Elisabeth lliUo.) hinterlassen haben. Die ältere ist dieHerzogin Elisabetha Christina von Braunschweig-Lüneburg, die Ge-mahlin des Königs Friedrich des Grossen von Preussen. Sie radirteeine Dorfansicht mit zwei Figuren nach Abraham Bloemaert: Elisabeth'7.32, qu. 8. Die Erzherzogin Elisabeth von Oesterrcich radirte eben-falls eine kleine Landschaft, in welcher eine Bäuerin vorkommt: Eli-sabeth Arcisa Austria del. et exe. anno 1759, 8. Die dritte Prinzessinist die Herzogin Elisabeth Amalia von Bayern, Fürstin von Wagram.Sie radirte etliche Landschaften. Eine solche nach A. Waterloo istbezeichnet: Elisabeth 1005, qu. 4.

1674. Elias Widcmann oder Widtmann, Kupferstecher von Augs-El% w/.-j ] bürg, arbeitete von 1640 — 1660 in Wien, Prag, OlmützEl ' Ur f una Prcssburg. Er stach meistens Bildnisse, deren einige

"*• I die Abbreviatur des Namens haben. Auf anderen Blätternsteht E. W.

1675. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte£*£ O des 18. Jahrhundert« in Nürnberg lebte. Wir kennen

r, \ p / eine Folge von 7 Blättern unter dem Titel: Der Für-Oisu: 'Jen ; nehm i sten Uöttlich. \ Tugenden \ Bildnüsse, .loh. Chr.Weigel exe. IL 2 Z. 4 L. Br. 1 Z. 9 L. Diese Blätter sind wahr-scheinlich nach Abraham Bosse copirt, da sie in der Stichweise an ihnerinnern. Der Copist deutete durch die gegebenen Buchstaben seinenNamen an.