628 EL. Nr. 1668 — 1670.
des Emile Loubou setzen, dessen aus E L. bestehendes MonogrammNo. 1659 gegeben ist. Blätter nach Zeichnungen von Lami findet manin der illustrirten Ausgabe der Geschichte des Napoleon , der Romanevon W. Scott, des Gil-Blas , des Don Quixotte &c. Holzschnitte undRadirungen nach Lami's Zeichnungen sind in den Fables, Anecdotes etContes par Charles Vessains. Paris 1050 , gr. 8. Andere Holzschnittenach demselben enthält das Werk: Tableau de Paris, par Edmond Texier.2 Tomes. Paris 1053, roy. 4.
1668. Unbekannter Zeichner oder Kupferstecher, welcher in derI ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts thätig war. Brulliot ILy^jj No. 710 schreibt ihm eine Folge von 51 Blättern mit Emblemen
' zu, welche im Rande durch lateinische und deutsche Verse er-
_____ I klärt sind, qu. 8. Diese Blätter gehören in Moissncr's Scio-
graphia Cosmica. New Statt und Emblematabuch —. Nürnberg bey PaulFürst 1030, 4. Brulliot gibt die Buchstaben EL ungefähr in der Formunserer dritten Initialen. Diese und die anderen Buchstaben stehenauch auf einer Anzahl von Städteansichten in dem bezeichneten Werke.Dann findet man die Initialen E L auf zwei radirten Blättern,welche einem anderen Meister angehören. Das eine enthält die Büsteeines Mannes, welcher die Pfeife in der Krampe des Hutes trägt, dasandere ebenfalls einen Mannskopf' mit Brillen.
1669. John Evelyn ist oben unter dem Monogramme El No. 1622eingeführt, und es ist daher hinsichtlich seiner Stellungbereits das Nothwendige gesagt. Wir haben auch bemerkt,dass ihm der Prinz Rupert von der Pfalz das Geheimnissder Schabmanier anvertraut habe. Graf Leon de Laborde(Hist. de la gravure en lnuuiöre noiro p. 272) schreibt ihmmit den Buchstaben E L bezeichnetes Blatt in schwarzer
Manier zu, doch nur muthmasslich, da ausser dem Prinzen in Englandkein Künstler nachzuweisen ist, welcher 1672 die Schabkunst geübthat. Dieses Blatt stellt die Büste einer Frau im faltenreichen Costümeeines religiösen Ordens vor, ganz von vorn gesehen. Der Titel lautet:A. Lady abess. E. Im Grunde stehen die gegebcnon"Buchstaben, unddarunter: Delineavit 1672 (oder vielleicht 1678). Höhe 4 Z. 8 L.Breite 5 Z. 5 L. Mr. de Laborde fügte eine Copie im Steindruck bei,und bemerkt, dass das Original bei künstlerischem Gefühle eine un-behülfiiche Hand beurkunde. Jedenfalls handelt es sich um einenVersuch in schwarzer Manier, welcher aber nicht ganz gelang, ob-gleich Evelyn die Radirnadel zu handhaben wusstc. Die Manipulationmit dem Schaber oder der Wiege ging jedoch nicht nach seinem Willen,wenn nämlich Evelyn wirklich Versuche in Schabmanier gemacht hat.Seinem Buche über die Kupferstecherkunst fügte er bekanntlich Ab-drücke einer Platte des Prinzen Rupert bei.
1670. Eugene Laville, Zeichner und Maler zu Paris, wurde um. 1812 geboren, und entwickelte in kurzer Zeit ein glück-
X 1 (ß liches Talent zur Composition, sowohl auf dem Gebiete desO M-, • italienischen und französischen Mittelalters, als auf jenemf~yf} d cs werktäglichen Verkehrs aus der Zeit Ludwig XIV. undf' J^ des modernen Lebens. Er fertigte eine grosse Anzahl von^-* "^S ' Zeichnungen und Gemälden , deren viele mit den Initialendes Namens versehon sind, besonders die leichteren Entwürfe mit derFeder und in Kreide. In der illustrirten Ausgabe der Contes et Nou-vellcs de La Fontaine. Paris 1(130, roy. 8, sind Holzschnitte nach seinenZeichnungen. Andere Blätter dieser Art findet man in der reich aus-
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daher ein