Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
584
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584 ECS-ED. Nr. 1536 — 1538.

zur Illustration. Die gegebenen Buchstaben findet man auf einem Blattein S. C. Hall's Book of british liallads. London 104-2. Corbould zeich-nete die Illustration zu Lord Utlin's Vaughter. Der Schnitt ist vonJ. Bastin. Auch für folgendes Werk lieferte Corbould Zeichnungen :W. Scotl's Lady of the Lake with 10 Engravings by Rolls, Robinson,Heath, Fisher. from üesings by K. Meadows, Corbould etc. London 1044,roy. 8. An der Illustration zu The Pilgrim's l'rogress by John Bunyan.llhistrated with upwards of 100 Wood Engravings etc. London 1049, 8,hatte er ebenfalls Theil. Auf verschiedenen Blättern kommen die Ini-tialen des Namens vor.

1536. Unbekannter Maler, welcher in der ersten Hälfte desF CS * 7 " Jahrhunderts thätig war. Wir fanden ein Gemälde,Ci. v>. o. wc i c jj eg Di ana vorstellt, wie sie die Schwangerschaft derCallisto entdeckt, sehr schön in Rottenhammer's Manier auf Kupferausgeführt. Dieses Bild ist mit E. C. S. bezeichnet, und rührt vielleichtvon einem Augsburger Künstler her.

1537. Ernst Carl Thelott, Kupferstecher, welcher 1834 als Pro-F C T fessor an der k. Akademie in Düsseldorf starb , hinter-ti. Vi. i. sc. jj egg v j e j e ßi atter) von we lchen die grösseren mit dem

Namen bezeichnet sind. Die Initialen des Namens stehen nur aufkleinen Blättern in Almanachen und anderen Büchern.

1538. Eduard Daege , Historien- und Genremaler , ProfessorT7Y an der kgl. Akademie in Berlin , wurde daselbst 1805 geboren,y_Jj . und von Professor Wach unterrichtet. Er folgte der Richtungdieses Meisters, ging aber von jeher auf eine viel strengere Charakter-istik ein , und daher steht Daege als Künstler über seinem Meister.Seine Gemälde gingen in verschiedenen Besitz über. Die Stoffe dazuwählte er theils aus der biblischen Urkunde und der Legende , theilsaus der neueren Geschichte. Auch sehr schöne Genrebilder findensich von ihm, welche aber selten aus dem niederen Kreise des Lebensgegriffen sind, und im vorkommenden Falle auch diesem einen gewissenAdel verleihen. Daege gehört zu den vorzüglichsten Meistern seinesFaches. In seiner früheren Zeit bediente er sich zuweilen eines Mono-gramms, welches zwischen die Jahrzahl gesetzt ist. Diese Werke da-tiren von 1830 an. Hier zählen wir aber nur die Kupferstiche undLithographien nach Gemäden und Zeichnungen auf, da letztere zugleichzu den Hauptwerken des Meisters gehören. Mit dem Monogrammeund der Jahrzahl 1030 bezeichnet ist neben anderen das unten er-wähnte Gemälde mit den Parzen.

Der wohlthätige Mönch, nach dem Gemälde der Fürstin Liegnitzlith. von Oldermann, gr. fol.

Ein sitzender Mönch in frommer Betrachtung, für den hallischenKunstverein gemalt. Gest. von M. Voigt unter Leitung des ProfessorsE. Eichens 1837, kl, fol.

Das Weihwasser, lith. von C. Wildt, gr. fol.

Zuflucht am Altare, nach dem Gemälde bei Herrn Frick lith. vonH. Eichens, gr. fol.

Die Parzen, in architektonischer Einfassung. Für den Verein derKunstfreunde im preussischen Staate 1838 von J. Caspar in Stahl ge-stochen, gr. qu. fol.

Die Mutter, nach dem Gemälde des Grafen A. Raczynski gest.von A. Teichel, qu. fol.

Der Messner, lith. von C. Lange, gr. fol.

Die müde Pilgerin, gest. von G. Seidel, qu. fol.